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News

Chefarzt-Wechsel im HFR Freiburg – Kantonsspital

Auf zwei Abteilungen des HFR Freiburg – Kantonsspitals findet demnächst ein wichtiger Personalwechsel statt, der mit einem Generationenwechsel verbunden ist. Der Verwaltungsrat hat PD Dr. med. Lennart Magnusson als Nachfolger von Dr. med. Anne Delachaux zum Chefarzt der Abteilung Anästhesiologie und Reanimation gewählt. PD Dr. Verena Geissbühler wurde zur Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ernannt und wird Nachfolgerin von Prof. Dr. David Stucki.

PD Dr. Lennart Magnusson wird sein Amt als Chefarzt der Abteilung Anästhesiologie und Reanimation am 1. Oktober 2009 antreten. Er tritt die Nachfolge von Dr. Anne Delachaux an, die Ende April nach 29-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand trat. Sie leistete einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung dieser Abteilung im HFR Freiburg – Kantonsspital.

PD Dr. Verena Geissbühler wird ab 1. Januar 2010 gemeinsam mit Prof. Dr. David Stucki die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe leiten, bis dieser am 1. August 2010 in den Ruhestand tritt. Diese Zusammenarbeit wird nicht nur die optimale Übergabe der Patientenbetreuung ermöglichen, sondern auch die Organisation der Nachfolge von Dr. Roland Guillermin im HFR Riaz, der ebenfalls pensioniert wird. Prof. Dr. David Stucki, ein renommierter Praktiker, tritt nach 24-jähriger Tätigkeit aus dem HFR Freiburg – Kantonsspital aus. Er setzte sich mit grossem Engagement für die Entwicklung seiner Klinik ein, welche so die Qualitätsanforderungen erfüllte, die an eine entsprechende Klinik eines Referenzspitals gestellt werden.

Anästhesist mit solider klinischer und wissenschaftlicher Ausbildung
PD Dr. Magnusson ist seit 1999 als stellvertretender Chefarzt an der Anästhesiologieabteilung des CHUV in Lausanne tätig. 1990 und 1991 stand er als Oberarzt in der Anästhesiologieabteilung des Kantonsspitals Freiburg im Einsatz. Anschliessend setzte er seine Karriere in der Anästhesiologieabteilung des Universitätsspitals Lausanne (CHUV) fort, wo er 1992 zum Oberarzt ernannt wurde. 1994 wurde er an der medizinischen Fakultät der Universität Lausanne mit dem Doktortitel ausgezeichnet und erhielt das Facharztdiplom FMH in Anästhesiologie und Reanimation. Ab 1995 verbrachte PD Dr. Magnusson unter anderem zwei Jahre am Universitätsspital im schwedischen Uppsala. Dort war er insbesondere an Forschungsarbeiten des Departements für klinische Physiologie beteiligt. 1999 erlangte er das Diplom als Facharzt FMH für Intensivmedizin. Nebst seiner klinischen Tätigkeit engagierte er sich in der klinischen Forschung und Lehre, was ihm einen Titel als Privatdozent einbrachte. Seit 2003 ist er zudem als Lehr- und Forschungsrat an der biologischen und medizinischen Fakultät der Universität Lausanne tätig. PD Dr. Magnusson ist 50-jährig und französischer Muttersprache. Daneben spricht er fliessend Englisch und Schwedisch und verfügt über Schulkenntnisse in Deutsch.

Eine Gynäkologin mit Fachbereich Geburtshilfe wird neue Chefärztin am HFR: eine Westschweizer Premiere
Seit 2008 ist PD Dr. Verena Geissbühler im Bethesda-Spital in Basel in der Gynäkologie und Geburtshilfe tätig und leitet das interdisziplinäre Blasenzentrum. Sie schloss ihr Medizinstudium an der Universität Basel 1983 mit einem Diplom ab und erlangte 1991 den FMH-Facharzttitel in Gynäkologie und Geburtshilfe. Von 1985 bis 1990 war sie als Assistenzärztin an den Kantonsspitälern Freiburg, Glarus und Münsterlingen tätig. Anschliessend stand sie über 17 Jahre in der Geburtsabteilung des Kantonsspitals Frauenfeld im Einsatz. Dort war sie zuerst als Assistenzärztin tätig, bevor sie zur leitenden Ärztin sowie zur stellvertretenden Chefärztin befördert wurde. In dieser Zeit vertiefte PD Dr. Geissbühler ihre chirurgischen Fähigkeiten und zeichnete sich auch durch ihre Fähigkeiten in den Bereichen Organisation und Kommunikation aus, was der Verwaltung der Geburtsabteilung des Spitals zugute kam. Nebst ihrer klinischen Tätigkeit war sie auch in der Forschung und Lehre tätig; ihre Habilitation in Gynäkologie erfolgte an der Universität Basel, die ihr 2008 den Titel als Privatdozentin verlieh. Die 51-jährige PD Dr. Verena Geissbühler ist deutscher Muttersprache. Sie spricht unter anderem fliessend Französisch und Englisch.

Letzte Aktualisierung am 27.11.2017 um 09:20