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Die Gesundheit, seit Menschengedenken ein wichtiges Anliegen, ist heute zu einem zentralen Thema geworden, das uns tagtäglich beschäftigt. Das HFR steht deshalb regelmässig im Fokus des Medieninteresses und der politischen und wirtschaftlichen Tagesaktualität – auf kantonaler wie auf nationaler Ebene.

Neben spezifischen Informationen für Medienschaffende finden Sie sämtliche News, Veranstaltungshinweise, Medienmitteilungen sowie weitere Infos in Zusammenhang mit der Tätigkeit und Entwicklung des freiburger spitals.

News

Eröffnung der kardiovaskulären Rehabilitation im HFR Billens

Grünes Licht für die Eröffnung der Abteilung kardiovaskuläre Rehabilitation im HFR Billens: Mit der neuen Abteilung, die seit 6. Januar 2010 in Betrieb ist, bietet das HFR Billens als erstes Spital im Kanton Freiburg eine entsprechende Dienstleistung an. Die Einführung der kardiovaskulären Rehabilitation ergänzt das bereits bestehende Angebot der allgemeinen und respiratorischen Rehabilitation. Das HFR Billens erfüllt somit seinen dreiteiligen Leistungsauftrag aus der Spitalplanung und wird für Patienten mit unterschiedlichen Gesundheitsstörungen zu einem Rehabilitationsspital mit einem umfassenden Leistungsangebot.

In medizinischer Hinsicht besteht das Ziel der kardiovaskulären Rehabilitation darin, mittels Bewegungsprogrammen, Ernährungsberatung, Schulung und Therapieoptimierung das Fortschreiten kardiovaskulärer Erkrankungen zu bekämpfen. Hochwertige Instrumente gewährleisten dabei eine umfassende kardiologische Überwachung.

Die Abteilung kardiovaskuläre Rehabilitation im HFR Billens umfasst zurzeit 14 Betten, die Kapazität wird jedoch nach Bedarf auf 20 Betten erhöht. Im HFR Billens werden damit insgesamt 45 Betten zur Verfügung stehen. Die Abteilung beschäftigt rund 20 Mitarbeitende und ist für die Betreuung von 200 bis 240 Herzpatienten jährlich eingerichtet. Neben der stationären Behandlung wird auch eine ambulante Betreuung angeboten, die Kapazität liegt bei rund 100 Patienten pro Jahr.

Interdisziplinärer Ansatz in angenehmer Umgebung
Unter der ärztlichen Leitung von Dr. med. Margherita Vona, Kardiologin mit Spezialgebiet kardiovaskuläre Rehabilitation, gewährleistet ein interdisziplinäres Team die ärztliche, pflegerische und therapeutische Betreuung der Patienten im HFR Billens. Das Team besteht aus Fachkräften der Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Ernährungsberatung sowie einem Sportlehrer. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass die Patienten nach der Akutphase medizinisch überwacht und in Ernährungsbelangen beraten werden. Daneben nehmen Patienten an Bewegungsprogrammen teil, wie beispielsweise Ausdauertraining im Fitnessraum, Gymnastik, Übungen im Therapiebad und Gehen im Freien.

Im HFR Billens können Herzpatienten in einer vollständig renovierten Umgebung inmitten der Natur neue Kräfte sammeln und zu einer körperlichen Verfassung zurückkehren, welche die kardiovaskulären Risiken verringern hilft. Dazu gehört eine individuelle Betreuung, die sowohl auf das Alter wie auf das Krankheitsbild abgestimmt ist. Ziel ist, Patienten zu einer Änderung von
gesundheitsschädigenden Gewohnheiten und Verhaltensweisen zu bewegen und letztendlich hin zu einer neuen Lebensweise zu begleiten.

Kardiovaskuläre Rehabilitation in Kürze
Die Programme der kardiovaskulären Rehabilitation umfassen eine spezialisierte Rehabilitation von Patientinnen und Patienten, bei denen nach einem akuten kardialen Ereignis ein Herz- oder Gefässleiden diagnostiziert wird. Die kardiovaskuläre Rehabilitation eignet sich auch für Patienten, die an chronischer Herzinsuffizienz, Arteriosklerose, chronischer Herzinsuffizienz nach einem akuten kardialen Ereignis, chronischer ischämischer Herzkrankheit mit hohem Rückfallrisiko oder peripher-arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) leiden sowie für Diabetespatienten mit einer Herzerkrankung. Ihr Ziel ist, die physische und psychische Integrität der Herzpatientinnen und -patienten möglichst umfassend wiederherzustellen. Wie zahlreiche Studien belegen, senkt die kardiovaskuläre Rehabilitation die Mortalität und Morbidität, erhöht die Belastungstoleranz und begünstigt eine raschere und umfassende berufliche Wiedereingliederung.

Letzte Aktualisierung am 25.05.2018 um 10:22