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News

Neuerungen beim Dienst für Familienplanung und Sexualinformation

Die Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD) nutzt die Pensionierung der Chefin des Dienstes für Familienplanung und Sexualinformation (FSD) für eine Fusion mit dem Kantonsarztamt.

Marie Perriard, die dem FSD seit 2004 vorsteht, wird im September 2011 ihren Ruhestand antreten. Die Pensionierung der Dienstchefin war für die GSD Gelegenheit, sich Gedanken über eine Optimalisierung der Organisation des FSD zu machen und innerhalb der GSD nach Synergien zu suchen. Schnell zeichnete sich eine Zuweisung zum Kantonsarztamt (KAA) als logische Lösung ab. Die beiden Stellen befassen sich mit denselben Themen, namentlich in den Bereichen sexuell übertragbare Infektionen und sexuelle und reproduktive Gesundheit sowie Schwangerschafts-abbruch. Durch die Fusion wird die thematische Koordination begünstigt und die ergänzenden Kompetenzen in diesen wichtigen Bereichen der öffentlichen Gesundheit zusammengelegt.

Der FSD (6.2 Vollzeitstellen) umfasst derzeit zwei Sektoren: zum einen die Familienplanung und Schwangerschaftsberatung, zum anderen die Sexualinformation. Die Familienplanungsberaterinnen bieten Beratung und Information, namentlich in den Bereichen Verhütung, Sexualität, Schwangerschaft, Schwangerschaftsabbruch, sexuell übertragbare Infektionen oder noch Gefühls- und Beziehungsleben. Die Sexualinformation wird in den Schulklassen des Kantons von Sexual-pädagoginnen erteilt und richtet sich an alle schulpflichtigen Schülerinnen und Schüler sowie an ihre Eltern.

Aus der Fusion von FSD und KAA wird eine neue Dienststelle der GSD entstehen, deren Name im kommenden September bei der konkreten Umsetzung der Fusion festgelegt werden soll. Die neue Dienststelle, die vom Kantonsarzt Dr. Chung-Yol Lee geleitet werden soll, wird aus einem Sektor für Familienplanung und einem Sektor für Sexualinformation bestehen. Die Stelle der Vorsteherin oder des Vorstehers wird in Kürze ausgeschrieben.

Marie Perriard arbeitet seit 1986 beim FSD, zuerst war sie als Familienplanungsberaterin tätig, 2004 wurde sie dann zur Dienstchefin ernannt. Unter ihrer Leitung konnte der FSD seine wichtige Rolle als unerlässlicher Bestandteil des Präventions- und Gesundheitsförderungsnetzwerkes beibehalten und seine Leistungen, namentlich durch die Beratung im Bereich der pränatalen Diagnostik, noch ausbauen. Die GSD möchte Frau Perriard hiermit ihren tiefsten Dank für die wertvolle Arbeit, die sie in den vergangenen Jahren geleistet hat, aussprechen und wünscht ihr alles Gute für den bevorstehenden Ruhestand.

Letzte Aktualisierung am 26.03.2018 um 17:49