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Die Gesundheit, seit Menschengedenken ein wichtiges Anliegen, ist heute zu einem zentralen Thema geworden, das uns tagtäglich beschäftigt. Das HFR steht deshalb regelmässig im Fokus des Medieninteresses und der politischen und wirtschaftlichen Tagesaktualität – auf kantonaler wie auf nationaler Ebene.

Neben spezifischen Informationen für Medienschaffende finden Sie sämtliche News, Veranstaltungshinweise, Medienmitteilungen sowie weitere Infos in Zusammenhang mit der Tätigkeit und Entwicklung des freiburger spitals.

News

„Dr. Teds“ behandeln die Wehwehchen der Plüschtiere von Kindern aus Kindergarten und Primarschule

Um Kinder an die Spitalumgebung zu gewöhnen, organisieren Medizinstudierende der Universität Freiburg gemeinsam mit dem freiburger spital (HFR) das erste zweisprachige Teddybär-Spital der Schweiz. Am Donnerstag 19. und Freitag 20. Mai können die Kinder von rund einem Dutzend französisch- und deutschsprachiger Klassen der Kantonshauptstadt ihre Stofftiere von Spezialisten untersuchen lassen und sich gleichzeitig aktiv an der Behandlung beteiligen.

Ein Spitalaufenthalt kann Kinder verunsichern. Reihenweise weisse Kittel, merkwürdige Instrumente, eine ständige Aufregung und immer neue Untersuchungen rufen oft eine gewisse Angst hervor. Um dieser negativen Wahrnehmung der Spitalumgebung entgegenzuwirken, öffnen Medizinstudierende der Universität Freiburg, unterstützt durch das HFR, die Türen des ersten zweisprachigen Teddybär-Spitals (Französisch/Deutsch) der Schweiz.

Ein Dutzend Kindergartengruppen und Primarschulklassen der Stadt Freiburg haben sich für die Veranstaltung angemeldet, die am Donnerstag 19. und Freitag 20. Mai von 8 bis 16 Uhr im HFR Freiburg - Kantonsspital stattfinden wird. Die Kindergärtler, Schülerinnen und Schüler von 5 bis 7 Jahren werden ihre „kranken" Stofftiere ins Spital bringen. Diese werden dann von Spezialisten, den Dr. Teds - Medizinstudierenden, die von Pädiatriefachpersonal angeleitet werden -, behandelt. In diesem realitätsnahen Rollenspiel schlüpfen die Kinder in die Rolle ihrer Eltern und nehmen an der gesamten Behandlung teil (Nähen, Röntgen, Pflaster oder Gipsverbände anbringen...).

Diese erste Test-Ausgabe des Teddybär-Spitals ist nicht öffentlich. Verläuft die Erfahrung positiv, würde die nächste Ausgabe der Veranstaltung hingegen allen interessierten Kindern und ihren Eltern offen stehen.

Ein Erfolgsrezept aus dem Norden
Der erste Teddy Bear Hospital fand 1999 in Skandinavien statt. Der Erfolg der Veranstaltung führte dazu, dass sich das Konzept rasch in der ganzen Welt verbreitete. In der Schweiz ist es die Schweizerische Vereinigung der Medizinstudierenden (swimsa), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, diese ganz speziellen Spitäler auf die Beine zu stellen. Dem HFR gefiel die Idee, weshalb das Spital beschlossen hat, seine Türen den zukünftigen Ärztinnen und Ärzten und den Kindern zu öffnen. Den Dr. Teds stellt das Spital die Räumlichkeiten, die Instrumente und durch sein Pädiatriefachpersonal Fachkompetenzen zur Verfügung.

Letzte Aktualisierung am 26.03.2018 um 17:49