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News

Kinderklinik nimmt Frühgeborene ab 32. Woche auf

Die Kinderklinik des HFR baut ihr Angebot weiter aus: Ab Montag, 2. April können Frühgeborene neu ab der 32. Woche versorgt werden. Möglich macht dies die Einrichtung eines Bettes mit Überwachungspflege in der Neonatologie. Bisher war die Versorgung ab der 34. Woche gewährleistet. Mit dem Ausbau des Angebots können Transfers von frühgeburtsgefährdeten Patientinnen in Universitätsspitäler reduziert und Frühgeborene schneller wieder in Freiburg behandelt werden.

Die Abteilung Neonatologie verfügt künftig neben neun Betten für Frühgeborene über ein Bett für die Überwachungspflege. Letzteres war notwendig, um Frühgeborene bereits ab der 32. Woche mit einem Geburtsgewicht über 1250 g aufnehmen zu können. Ausserdem wird neu ein zweites Bett für kurzfristige Einsätze zur Verfügung stehen, beispielsweise während der Wartezeit auf einen Transfer in ein Universitätsspital.

Entlastung für Familien und Universitätsspitäler
Mit dem Ausbau des Angebots reagiert die Kinderklinik am HFR Freiburg - Kantonsspital auf die Tatsache, dass es immer mehr Frühgeburten gibt. Jährlich werden in der Kinderklinik 300 Frühgeborene behandelt, Tendenz steigend. Ein grosser Teil der 60 Kinder, welche bisher pro Jahr ins Inselspital Bern oder ins Universitätsspital Lausanne (CHUV) transferiert wurden, können künftig in Freiburg behandelt werden. Nur noch Fälle mit besonderen Risiken oder Frühgeborene unter 32 Wochen müssen weiterhin in Universitätsspitäler verlegt werden.

Auch schwangere Frauen mit dem Risiko einer Frühgeburt profitieren vom Ausbau des Angebots, indem sie vermehrt in Freiburg versorgt werden können. Alles in allem entlastet die Einrichtung des Zusatzbettes in der Neonatologie nicht nur die betroffenen Frauen und Kinder, sondern auch die Universitätsspitäler.

Das Personal in der Kinderklinik wurde mit internen und externen Schulungen intensiv auf die neue Aufgabe vorbereitet. Möglich wird die neue Dienstleistung jedoch nur durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Spezialitäten, beispielsweise der Neonatologie, Geburtshilfe und Anästhesie.

Letzte Aktualisierung am 25.05.2018 um 10:22