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Die Gesundheit, seit Menschengedenken ein wichtiges Anliegen, ist heute zu einem zentralen Thema geworden, das uns tagtäglich beschäftigt. Das HFR steht deshalb regelmässig im Fokus des Medieninteresses und der politischen und wirtschaftlichen Tagesaktualität – auf kantonaler wie auf nationaler Ebene.

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News

Europäische Impfwoche 21. Bis 27. April 2012 - Ausrottung der Masern

Die Europäische Impfwoche findet dieses Jahr vom 21. bis 27. April 2012 statt. Das Thema wird erneut die Ausrottung der Masern sein. Das Kantonsarztamt (KAA) unterstützt diese Kampagne.

Es ist möglich, die Masern zu eliminieren, wenn 95 % der Bevölkerung von Kindheit an zwei Impfdosen erhält, womit eine kollektive Immunität erreicht wird. Da der Mensch das einzige Reservoir für das Masernvirus ist, kann sich dieses nicht mehr vermehren und verschwindet dann vollständig.
Momentan liegt für die gesamte Schweiz der Durchimpfungsgrad für Masern bei ungefähr 80% für 2 Impfdosen. Im Kanton Freiburg war dieser Durchimpfungsgrad aufgrund der der letzten Studie von 2010 eine der besten in der Schweiz, d.h. bei jungen Erwachsenen von 16 Jahre bei ungefähr 96% für die erste Impfdosis, fiel aber für zwei Impfdosen auf 87% zurück, also immer noch ungenügend, um das Ziel der Ausrottung zu erreichen.

Das KAA ist für die Überwachung der übertragbaren Krankheiten und der Kontrolle von Epidemien verantwortlich. Mit dem Ziel, die Verbreitung der Masernkrankheit in der Freiburger Bevölkerung einzudämmen, werden, wenn ein Masernfall auftritt, die im gleichen Haushalt lebenden nicht geimpften Geschwister vom Schulbesuch sowie vom Besuch des Kindergartens oder der Kinderkrippe auszuschliessen. Diese Präventivmassnahme betrifft ebenfalls im gleichen Haushalt lebende ungeimpfte Erwachsene, falls diese in einer Schule, einem Kindergarten, einer Krippe oder in anderern Institutionen des Gesundheitswesens arbeiten. Der Ausschluss der betroffenen Personen dauert 18 Tage nach Auftreten des Ausschlags. Dieser Schul- oder Arbeitsausschluss kann vermieden werden, wenn die Impfung innerhalb von 72 Stunden nach dem Kontakt mit der kranken Person stattfindet. Die anderen Kantone wenden ebenfalls solche Massnahmen an.

Ein Brief wurde an die Hausärzte des Kantons gesendet, um sie daran zu erinnern, dass das KAA diese Kampagne unterstützt. Die Hausärzte wurden gebeten, die Impfkarten regelmässig zu kontrollieren, vor allem die 2. Impfdosis, und gegebenenfalls eine Nachholimpfung durchzuführen.

Letzte Aktualisierung am 25.05.2018 um 10:22