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Plan für die Gleichstellung von Frau und Mann in der kantonalen Verwaltung - Strategie

Der Staatsrat hat soeben eine Strategie für die Gleichstellung von Frau und Mann in der kantonalen Verwaltung verabschiedet. Dadurch macht er deutlich, wie wichtig ihm die Gleichstellung im Erwerbsleben und auch die Vereinbarung von Berufs- und Familienleben sind, namentlich in seiner Funktion als Arbeitgeber. Dass die Gleichstellungsstrategie gerade am 14. Juni vorgestellt wird, hat eine besondere Bedeutung.

Die Strategie, die der Staatsrat in seinem Plan für die Gleichstellung von Frau und Mann in der kantonalen Verwaltung entwickelt hat, beinhaltet verschiedene Prioritäten. Erste Priorität ist eine ausgewogenere Vertretung von Frau und Mann im mittleren und oberen Kader, aber auch in den einzelnen Funktionen des Staatspersonals im Allgemeinen. Dieses Gleichgewicht sollte auch in den Kommissionen, den Verwaltungsräten sowie den Vorständen von Einrichtungen und Stiftungen in Verbindung mit dem Staat bestehen. Ausserdem möchte der Staat Freiburg anderen Arbeitgebern in Sachen Chancen¬gleichheit von Frau und Mann wie auch in Sachen Vereinbarung von Berufs- und Familienleben ein Vorbild sein.

Der Plan entspricht der Personalpolitik des Staates Freiburg, die die zentralen Grundsätze der Chancengleichheit und der Gleichstellung von Frau und Mann fördern will (Gesetz über das Staatspersonal - StPG, Art. 4). Eine statistische Analyse (LOGIB) bestätigt übrigens, dass es innerhalb ein und derselben Funktionsklasse keine Lohndiskriminierung gibt.

Der Staat möchte noch attraktivere Arbeitsbedingungen anbieten, um gut ausgebildetes Personal anzuziehen und so die Qualität und die gute Funktionsweise seiner Dienstleistungen zusätzlich zu unterstützen.
Die Ziele des Staatsrates betreffen im Besonderen die Anstellungs- und Karrierepolitik, die Förderung der Gleichstellung von Frau und Mann in mittleren und oberen bzw. obersten Kader-positionen und die bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben. Die erste strategische Phase soll als Grundlage für die Ausarbeitung eines Aktionsplans dienen; dieser wiederum besteht aus verschiedenen konkreten Massnahmen, welche die bereits bestehenden Massnahmen ergänzen, und soll im Herbst 2013 vorliegen. Die Umsetzung ist für den Anfang des Jahres 2014 - im Anschluss an die Verabschiedung durch den Staatsrat - vorgesehen und soll regelmässig überprüft werden.

Um den Plan für die Gleichstellung im Alltag seiner Dienststellen und Ämter zu verankern hat der Staatsrat eine Arbeitsgruppe ernannt, die die Arbeiten im Rahmen dieses Projektes begleiten soll. Sie wird von Staatsrätin Anne-Claude Demierre, Direktorin für Gesundheit und Soziales, präsidiert und besteht aus Vertreterinnen und Vertretern aller Direktionen, des Amtes für Personal und Organisation und des Büros für Gleichstellung von Frau und Mann und für Familienfragen.

Der Plan für die Gleichstellung von Frau und Mann in der kantonalen Verwaltung leistet einem Ziel des Regierungsprogramms der Legislaturperiode 2007-2011 Folge (Herausforderung Nr. 3). Im Weiteren entspricht er dem Bericht Nr. 252 des Staatsrates vom 17. Mai 2011 zum Postulat Raemy/Tschopp (P2032.08, TGR Mai 2008, S. 804). Sobald der Staatsrat den Aktionsplan verabschiedet hat, können die finanziellen Auswirkungen beziffert werden.

14. Juni 1981: Einführung des Verfassungsartikels über die Gleichstellung von Frau und Mann

Letzte Aktualisierung am 23.04.2018 um 12:40