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Der Staat Freiburg erhält einen kantonalen Pandemie-Einsatzplan

Der Staatsrat hat vom kantonalen Pandemie-Einsatzplan Kenntnis genommen, der unter der Leitung des Amts für Bevölkerungsschutz und Militär (ABSM) erarbeitet wurde. Im Dokument, das dauernd weiterentwickelt werden soll, wird auf über 600 Seiten dargelegt, welche Massnahmen zu ergreifen sind, wenn Einheiten von einer Pandemie betroffen werden. Ziel: dem kantonalen Führungsorgan möglichst viele Hilfsmittel geben, damit es mit dem Ereignis möglichst gut umgehen kann.

Der Staat Freiburg ergänzt seine Vorbereitung auf eine allfällige Grippe-Pandemie: Der Staatsrat hat vom kantonalen Pandemie-Einsatzplan Kenntnis genommen, in dem die vorgesehenen Massnahmen bei einer Grippe-Pandemie detailliert dargelegt werden. Das Dokument enthält 23 verschiedene Konzepte, z.B. Impfung, Kommunikation, Kontakt-Management, Pflege zu Hause, Aufrechterhaltung der lebensnotwendigen Tätigkeiten der Unternehmen. Insgesamt sind es mehr als 600 Seiten, die ab heute im Internet (www.fr.ch/katastrophe) auf Deutsch und Französisch konsultiert werden können.

Der Staat Freiburg hat sich schon vor der Grippe-Pandemie A (H1N1) im Jahr 2009 für einen Einsatzplan entschieden. Eine Analyse der Gefahren hat 2005 die Pandemie als damals beträchtliche Gefahr eingestuft. Nach den Prioritäten, die aus dieser Analyse hervorgingen, ist der Pandemie-Einsatzplan einer der Pläne, die das kantonale Führungsorgan (KFO) ausarbeiten sollte. Inzwischen haben die Vogelgrippe (H5N1) im Jahr 2006 und die Grippe-Pandemie A (H1N1) 2009 den Autoren des Plans neue Erkenntnisse für entscheidende Folgerungen geliefert.

Die Hauptidee des Plans ist es, die gewohnten Abläufe möglichst lange aufrechtzuerhalten. Insbesondere heisst das: Der Staat greift erst ein, wenn eine Einheit ihre wesentliche Tätigkeit nicht mehr ausführen kann. Wenn dies nötig wird, gibt er den Auftrag zum Einsatz des Pandemieplans und stellt eine Delegation der Direktoren der SJD, der GSD und der VWD zusammen, um die allgemeine und politische Führung zu gewährleisten. Das KFO übernimmt die Leitung für die Bewältigung des Ereignisses. Es wird dabei unterstützt vom Kantonsarztamt (KAA), das u.a. für die Verbindung zum Bundesamt für Gesundheit (BAG) sorgt.

Der Plan, der hauptsächlich für die Führungsorgane der Gemeinden und des Kantons und für Einsatzeinheiten erstellt wurde, zeigt ein aktuelles Bild der Planung im Falle einer Pandemie. Dabei stützt er sich einerseits auf Erfahrungen und andererseits auf wissenschaftliche Erkenntnisse. Deshalb soll der Plan je nach Art der Pandemie, je nach Erkenntnisstand der Wissenschaft und je nach momentaner Situation angepasst werden. In jedem Fall wird er regelmässig, einmal pro Legislaturperiode, vom ABSM in Zusammenarbeit mit dem KAA aktualisiert. Schliesslich konnten in diesem Stadium gewisse Aspekte nicht berücksichtigt werden. Sie wurden aber festgehalten und werden gemäss einem festgelegten Terminkalender in einem eigenen Dokument mit dem Titel "Offene Fragen" behandelt.

Letzte Aktualisierung am 25.05.2018 um 10:22