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News

Das HFR verbessert die Betreuung betagter Patienten

Der Staatsrat sprach sich diese Woche für die Schliessung des Spitalstandorts Châtel-St- Denis aus. Damit geht er auf den Antrag ein, den ihm der Verwaltungsrat des freiburger spitals (HFR) diesen Sommer gestellt hatte. Aufgrund dieses Entscheides kann das HFR die Umsetzung der kurz- und mittelfristigen Massnahmen zur Effizienzsteigerung des Spitalbetriebs weiter voranzutreiben. Konkret bedeutet dies den Umzug der Abteilung Geriatrische Medizin und Rehabilitation vom HFR Châtel-St-Denis ans HFR Riaz im Februar 2013. Die Patienten profitieren mit diesem Wechsel von einer optimalen Versorgung, die ideal auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Palliativstation am Standort Châtel-St-Denis bleibt vorerst in Betrieb. Später ist die Schaffung einer entsprechenden Einrichtung
geplant. Der Leistungstransfer hat keine Entlassungen zur Folge. Michel Chevalley, Oberamtmann des Vivisbachbezirks, hat sich an der heutigen Medienkonferenz zur Zukunft des Standorts Châtel-St-Denis geäussert.

Der Verwaltungsrat des freiburger spitals (HFR) begrüsst den Entscheid des Staatsrats zur Schliessung des Spitalstandorts HFR Châtel-St-Denis (siehe Medienmitteilung des Staatsrats). Damit kann das HFR die Umsetzung der kurz- und mittelfristigen Massnahmen zur Effizienzsteigerung des Spitalbetriebs weiter vorantreiben. Zur Erinnerung: Am 1. September setzte das HFR bereits eine erste Massnahmenreihe um. Diese betrafen die Standorte HFR Freiburg - Kantonsspital, HFR Riaz und HFR Tafers. Mit dem Umzug der Abteilung Geriatrische Medizin und Rehabilitation vom HFR Châtel-St-Denis ans HFR Riaz im Februar 2013 kommt nun eine weitere Massnahme zur Umsetzung.

Bedürfnisgerechte Betreuung betagter Patienten
Mit der Verlegung des Leistungsauftrags Geriatrische Medizin und Rehabilitation vom HFR Châtel-St-Denis ans HFR Riaz profitiert die Abteilung künftig von der unmittelbaren Nähe zu einer leistungsfähigeren medizintechnischen Infrastruktur. Betagte anfällige Patienten lassen sich damit frühzeitig identifizieren. So können sie vom Spitaleintritt bis zum Austritt kohärent und bedürfnisgerecht betreut werden. All dies wird die Qualität der Versorgung erheblich steigern.

Der Umzug der Abteilung Geriatrische Medizin und Rehabilitation (34 Betten) wird zwischen dem 1. und 15. Februar 2013 schrittweise erfolgen. Dieser Leistungstransfer hat keine Entlassungen zur Folge, fordert aber eine gewisse Flexibilität des Personals: Von den 115 Mitarbeitenden am HFR Châtel-St-Denis sind rund 85 Mitarbeitende (ca. 60 Vollzeitäquivalente) von einer Versetzung an andere Spitalstandorte betroffen. So wird das gesamte ärztliche und pflegerische Personal der Abteilung Geriatrische Medizin und Rehabilitation künftig am HFR Riaz arbeiten. Die Geriatriepatienten profitieren damit weiterhin vom Know-how dieser Fachkräfte. Mit den übrigen betroffenen Mitarbeitenden (Logistik- und Verwaltungspersonal) wird nach individuellen Lösungen gesucht. Grund dafür ist insbesondere die Schliessung der Küche und Cafeteria am HFR Châtel-St-Denis.

Zukunftsprojekt für den Standort Châtel-St-Denis
Der Entscheid des HFR-Verwaltungsrates, die Geriatrische Medizin und Rehabilitation von Châtel-St-Denis nach Riaz zu verlegen, ist Teil der kurz- und mittelfristigen Massnahmen, die mittels einer optimalen Nutzung der Ressourcen die Effizienz des HFR verbessern sollen. Dahinter steht das ständige Streben nach mehr Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung. Weiter steht dieser Umzug im Kontext der Gespräche, welche diesen Herbst zwischen Vertretern der Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD), des Vivisbachbezirks und dem HFR stattgefunden haben. Diesen Gesprächen vorausgegangen war der Antrag auf Schliessung des HFR Châtel-St-Denis, den der Verwaltungsrat des HFR dem Staatsrat im Sommer gestellt hatte.

Diese konstruktiven Gespräche führten zu einer Übereinkunft zur künftigen Nutzung des Standorts Châtel-St-Denis. Sie beinhaltet insbesondere die Übergabe des Gebäudes an die Behörden des Vivisbachbezirks. Michel Chevalley, Oberamtmann des Vivisbachbezirks, stellte diese Übereinkunft sowie die groben Umrisse der Zukunft des Standorts an der heutigen Medienkonferenz der GSD, des HFR und der Bezirksvertreter vor. Insgesamt erlaubt die gefundene Lösung dem HFR, weiter auf eine Effizienzsteigerung und einen ausgewogenen Finanzhaushalt hinzuarbeiten. Ausserdem lässt sich so die Zukunft des Spitalstandorts Châtel-St-Denis in Einklang mit den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung planen. Konkret soll ein Gesundheitszentrum entstehen.

Künftige Tätigkeit des HFR am Standort Châtel-St-Denis
Die Palliativstation bleibt am HFR Châtel-St-Denis weitere zwölf bis achtzehn Monate in Betrieb. Danach sollen die zwölf Abteilungsbetten Teil eines Hauses für Palliativpflege werden. Struktur und Ort dieser Einrichtung sind noch offen. Die ambulanten Sprechstunden der Chirurgie, Orthopädie, Radiologie und Physiotherapie gehören ebenfalls zu den Leistungen des HFR, die am Standort Châtel-St-Denis nach dem Wegzug der Geriatrischen Medizin und Rehabilitation weitergeführt werden.

Letzte Aktualisierung am 26.03.2018 um 17:49