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News

HFR: Defizitäres Budget 2013

Die finanzielle Situation des freiburger spitals (HFR) bleibt angespannt. Das Budget für das laufende Jahr weist ein Defizit von rund 5 Millionen Franken aus. Dies bedeutet ein Minus von rund 10 Millionen Franken gegenüber dem Defizit 2012 und ist massgeblich auf die im Jahr 2012 eingeleiteten kurz- und mittelfristigen Massnahmen zur Steigerung der Effizienz zurückzuführen. Angesichts der schwierigen Tarifverhandlungen mit den Versicherern und den Empfehlungen des Preisüberwachers zu den Tarifen 2012 dürfte sich das Defizit aber weiter erhöhen.

Das vom Verwaltungsrat verabschiedete Budget 2013 sieht einen Betriebsaufwand von 437 Millionen Franken vor (+ 2,1 Prozent gegenüber Vorjahr). Der erwartete Betriebsertrag wird auf 432 Millionen Franken veranschlagt (+ 4,7 Prozent gegenüber Vorjahr). Das gegenüber 2012 geringere Defizit ist hauptsächlich auf drei Faktoren zurückzuführen: Die kurz- und mittelfristigen Massnahmen, welche im vergangenen Jahr angekündigt und mehrheitlich bis Februar 2013 umgesetzt sind, wirken sich positiv auf die Rechnung aus: Der Aufwand konnte reduziert werden. Die Erträge aus der ambulanten Versorgung haben sich zudem stark verbessert. Einen wesentlichen Beitrag leistet der Staat Freiburg: Im Staatsbudget 2013 ist eine Übergangsfinanzierung von 45 Millionen Franken enthalten.

Düstere Aussichten
Trotz der leicht positiven Trendwende sieht sich das HFR gezwungen, die Anstrengungen weiterzuführen, um ein finanzielles Gleichgewicht zu erreichen: Die Tarife für stationäre Aufenthalte sind nach wie vor nicht kostendeckend. Die Baserate 2012 wurde vom Kanton provisorisch auf CHF 10'150 fixiert und die Baserate für 2013 steht noch offen. Inzwischen hat der Preisüberwacher eine Empfehlung für einen Tarif von CHF 8'974 zuhanden des Kantons gegeben. Darüber hinaus gestalten sich die Verhandlungen mit den Krankenversicherern für das Jahr 2013 schwierig. Immerhin konnte mit der Gruppe Helsana/Sanitas/KPT eine Einigung für eine Baserate von CHF 10'070 erreicht werden. Diese Reduktion von CHF 80 gegenüber dem provisorischen Tarif von CHF 10'150 wird sich entsprechend negativ auf das bereits verabschiedete Budget 2013 auswirken. Mit Tarifsuisse, dem zweiten grossen Versicherungsverband, dem die Mehrheit der Versicherungen angehört, konnte bislang keine Einigung erzielt werden. Das HFR geht insofern von ungedeckten Mehrkosten in der Höhe von mehreren Millionen Franken aus, welche im Budget 2013 nicht enthalten sind.

Letzte Aktualisierung am 19.01.2018 um 13:38