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Respiratorische Rehabilitation ist künftig auch ambulant möglich

Das freiburger spital (HFR) erweitert sein Dienstleistungsangebot um ein neues Programm für ambulante respiratorische Rehabilitation. Bisher war respiratorische Rehabilitation am HFR Billens nur stationär möglich. Das kantonsweit einzigartige Programm richtet sich an mobile Patienten mit leichten bis schweren Erkrankungen der Atemwege.

Im Kanton Freiburg ist die respiratorische Rehabilitation künftig nicht mehr zwingend mit einem Spitalaufenthalt verbunden, sondern kann auch ambulant durchgeführt werden. Das HFR Billens, das gemäss der kantonalen Spitalplanung unter anderem für die respiratorische Rehabilitation zuständig ist, nimmt ab Februar 2013 die ersten Patienten in das neue Behandlungsangebot auf. Verantwortlich für die Einführung des Programms am HFR war Dr. med. Philippe Rossier. Er ist Chefarzt der Abteilung Respiratorische Rehabilitation am HFR Billens und Facharzt für Rehabilitation und Innere Medizin. Unterstützt wurde er durch die beiden Lungenspezialisten Dr. med. Marc-André Kubski, Belegarzt an derselben Abteilung und Dr. med. Philippe Dumont, Leitender Arzt am HFR Freiburg - Kantonsspital. Seit 2013 wirkt auch Dr. med. Aurelia Oberhänsli- Wavre, Pneumologin und Belegärztin am HFR, an der Patientenbetreuung mit.

Das ambulante Programm zur respiratorischen Rehabilitation richtet sich an Patienten mit leichten bis schweren chronischen Atemwegserkrankungen. Dazu gehört auch die chronische Lungenerkrankung COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease). Voraussetzung für die ambulante Behandlung ist, dass die Patienten mobil sind. Die Therapien finden während dreier Monate zweimal pro Woche jeweils Ende Nachmittag statt, was insbesondere berufstätigen Patienten entgegenkommt. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

Die ambulante Betreuung ist eine interessante Alternative zur stationären Behandlung, welche im Schnitt drei Wochen dauert. Sie hat nicht nur finanzielle Vorteile, sondern bedeutet auch mehr Komfort für die Patienten: Diese bleiben während der Rehabilitation sozial und beruflich aktiv und können zuhause übernachten. In diesem Jahr nehmen zwei Patientengruppen am ambulanten Rehabilitationsprogramm teil. Während die erste Gruppe, die im Februar startet, bereits voll besetzt ist, sind in der Gruppe vom September noch Plätze frei. Das neue Angebot entspricht einem echten Bedürfnis: Schweizweit wählen 20 bis 25 Prozent der Patienten, die respiratorische Rehabilitation benötigen, eine ambulante Variante unter den fünfzig Programmen, die hierzulande angeboten werden.

Interessierte melden sich bei einem frei praktizierenden Pneumologen. Dieser beurteilt, ob eine ambulante Betreuung geeignet ist und übernimmt gegebenenfalls die Zuweisung.

Letzte Aktualisierung am 27.09.2018 um 16:49