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Die neunte "Fotografische Ermittlung: Thema Freiburg" wird sich dem Freiburger Spitalnetz HFR widmen

Für die nächste "Fotografische Ermittlung: Thema Freiburg" hat die Jury nicht weniger als 27
Projekte erhalten. Sie wählte für die 9. Ausgabe das dem Freiburger Spitalnetz HFR gewidmete
Projekt von Marc Renaud aus St. Blaise.

Die neunte "Fotografische Ermittlung: Thema Freiburg" wurde im März 2013 lanciert. 27 Projekte (ein absoluter Rekord seit der Schaffung des Wettbewerbs) aus der ganzen Schweiz sowie aus dem Ausland gingen fristgerecht ein. Die Projekte deckten ein breites Themenspektrum ab; am häufigsten wurden fotografische Ermittlungen zur Welt der Landwirtschaft sowie zum Wandel der Freiburger Landschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts vorgeschlagen.

Nach einem Auswahlverfahren über drei Runden entschied sich die Jury einstimmig für ein aktuelles Thema, nämlich für das Projekt von Marc Renaud zum Freiburger Spitalnetz HFR. Mit seiner Arbeit möchte der Fotograf ein facettenreiches Portrait der Einrichtung zeichnen, in der über
3000 Personen beschäftigt sind. Er wird dabei sein Augenmerk auf die "Rituale" des Spitalmilieus (Kleiderordnung, Hierarchie, Orte, die manchmal als abgeschirmte Welt erachtet werden) und auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Spitals richten und dabei ihre alltägliche Arbeit sowie ihre Sitzungen, Unterredungen und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen beleuchten. Zudem will er versuchen, das aktuelle Geschehen des HFR zu erfassen und den Personen und Organen zu folgen, in deren Händen die Zukunft dieser Einrichtung liegt. Im Fokus des Fotografen werden demnach nicht die Patientinnen und Patienten des HFR stehen, sondern das Personal, das den Betrieb Tag für Tag zum Laufen bringt.

Marc Renaud, Jahrgang 1969, studierte zunächst am Institut des Arts de la Diffusion (Abteilung Bild) in Louvain-la-Neuve (Belgien). Nach einer Foto-Lehre in Lausanne erwarb er am "International Center of Photography" in New York ein Diplom in Dokumentarfotografie. Er hat in der Schweiz und im Ausland zahlreiche Reportagen realisiert und veröffentlicht seine Arbeiten regelmässig in schweizerischen, deutschen und italienischen Printmedien. Seit 1994 stellt er seine Arbeiten in Museen und Galerien in der Schweiz und im Ausland aus (kürzlich in der Eulenspiegel Galerie in Basel, an der Biennale de la Photographie in Lyon, an der Biennale Internationale de l'Image in Nancy). In seinen Arbeiten stehen gesellschaftliche Themen im Zusammenhang mit der Sicherheit (security. security in blue et catastrophe), dem Geld (fundraising)und der Arbeitswelt (pause) im Vordergrund.

Im Jahr 1996 rief der Staatsrat auf Vorschlag der Direktion für Erziehung, Kultur und Sport die "Fotografische Ermittlung: Thema Freiburg" ins Leben. Seither beauftragt der Kanton alle zwei Jahre eine Fotografin oder einen Fotografen mit einer Fotoreportage. Das Thema oder der Gegenstand der Reportage muss einen Bezug zum Kanton Freiburg haben (Ort, Ereignis, Persönlichkeit usw.) und bei der Einreichung des Projekts noch unveröffentlicht sein. Die Preisträgerin oder der Preisträger erhält für die Realisierung des Projekts 20 000 Franken. Diese Initiative dient der Förderung des fotografischen Schaffens und zugleich dem schrittweisen Aufbau einer zeitgenössischen Fotosammlung zum Kanton. Die Fotografin oder der Fotograf wird über einen Wettbewerb ausgewählt.


Letzte Aktualisierung am 25.05.2018 um 10:22