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Die Gesundheit, seit Menschengedenken ein wichtiges Anliegen, ist heute zu einem zentralen Thema geworden, das uns tagtäglich beschäftigt. Das HFR steht deshalb regelmässig im Fokus des Medieninteresses und der politischen und wirtschaftlichen Tagesaktualität – auf kantonaler wie auf nationaler Ebene.

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News

Das HFR und das Dalerspital arbeiten enger zusammen

Das freiburger spital (HFR) und das Dalerspital intensivieren künftig ihre Zusammenarbeit: Der Verwaltungs- bzw. Stiftungsrat und die Direktion der beiden Spitäler haben eine entsprechende Konvention vereinbart und unterzeichnet. Im Zentrum der Konvention stehen die Stärkung der Stellung der beiden Spitäler sowie der Ausbau der medizinischen Leistungen zugunsten der Freiburger Bevölkerung.

Die Konvention zwischen dem HFR und dem Dalerspital ist auf eine längerfristige Zusammenarbeit ausgerichtet und beabsichtigt, gemeinsame Projekte zu fördern, welche den Interessen und Bedürfnissen der beiden Spitäler entsprechen. Dank der Zusammenarbeit sollen beide Spitäler einen Nutzen erzielen, der wiederum den Patientinnen und Patienten zugutekommt. Die Konvention trägt somit auch zur stärkeren Positionierung des HFR und des Dalerspitals in der schweizerischen Spitallandschaft bei. Es handelt sich um ein Novum im Kanton Freiburg: Erstmals bekunden ein öffentliches und ein privates Spital im Kanton ihre Absicht, enger zusammen zu arbeiten.

Die Konvention verfolgt fünf Ziele: Förderung und Ausbau der medizinischen Leistungen im Kanton Freiburg, Steigerung der Effizienz bei der Behandlung der Patientinnen und Patienten - beispielsweise durch einheitliche Behandlungspfade - , Kosteneindämmung durch die Nutzung bestehender Infrastrukturen, Austausch darüber, wo Assistenzärztinnen und -ärzte ausgebildet werden sowie Schaffung von Plattformen zum gegenseitigen Meinungsaustausch zu spezifischen Themen.

Bisherige und künftige Zusammenarbeit
Die beiden Spitäler arbeiten schon heute in einigen Bereichen zusammen, so zum Beispiel in der Radiotherapie und der Urologie. Diese Zusammenarbeit soll noch weiterentwickelt werden. Darüber hinaus sind neue Projekte geplant, wie beispielsweise die Einrichtung eines gemeinsamen Brustkrebszentrums. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Direktion für Gesundheit und Soziales und dem Amt für Gesundheit realisiert und befindet sich derzeit in der Umsetzungsphase. Das öffentliche Interesse im Bereich Gesundheit sowie der Wille, den Frauen im ganzen Kanton die bestmögliche Gesundheitsversorgung zu bieten, sind Hauptmotivation für die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor. Details zum Brustkrebszentrum werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Mit der engeren Zusammenarbeit reagieren die beiden Spitäler auf das veränderte Umfeld im Spitalwesen: Die neue Spitalfinanzierung verstärkt den Kostendruck und den Wettbewerb zwischen den Spitälern, die Entwicklungen in der hochspezialisierten Medizin gehen in Richtung einer Verlagerung von Leistungen hin zu den grösseren Spitälern, wo ein genügend grosses Volumen an Fallzahlen vorhanden ist.

Letzte Aktualisierung am 19.01.2018 um 13:38