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Die Gesundheit, seit Menschengedenken ein wichtiges Anliegen, ist heute zu einem zentralen Thema geworden, das uns tagtäglich beschäftigt. Das HFR steht deshalb regelmässig im Fokus des Medieninteresses und der politischen und wirtschaftlichen Tagesaktualität – auf kantonaler wie auf nationaler Ebene.

Neben spezifischen Informationen für Medienschaffende finden Sie sämtliche News, Veranstaltungshinweise, Medienmitteilungen sowie weitere Infos in Zusammenhang mit der Tätigkeit und Entwicklung des freiburger spitals.

News

Zusammenschluss der Geburtsabteilungen steht bevor

Die Geburtshilfe am freiburger spital (HFR) wird künftig an einem Standort konzentriert: Die Geburtsabteilung am HFR Riaz wird per 2. Dezember 2013 geschlossen. Ab diesem Datum werden Patientinnen in den frisch renovierten Räumlichkeiten der Maternité am HFR Freiburg - Kantonsspital betreut. Der Entscheid geht auf das Strategieprogramm 2013-2022 zurück, das der Verwaltungsrat im Frühling 2013 verabschiedet hatte. Parallel mit der Zusammenlegung der Geburtsabteilungen am HFR wird das ambulante Angebot an den Standorten Riaz und Tafers ausgebaut. Dies ermöglicht Patientinnen den direkten Zugang zu einem umfassenden Leistungsangebot in Gynäkologie und Geburtshilfe in der Nähe ihres Wohnortes.

Mit der Zusammenlegung der beiden Geburtsabteilungen per 2. Dezember am Standort HFR Freiburg - Kantonsspital reagiert das HFR auf das veränderte Umfeld und schafft gleichzeitig eine moderne Maternité, welche den heutigen Ansprüchen und den Bedürfnissen der schwange-ren Frauen entspricht. Leitmotiv bei der Schaffung der „neuen" Maternité waren die Sicherheit und die Qualität: Dafür sorgen nicht nur das qualifizierte Personal und die Nähe zu weiteren medizini-schen Dienstleistungen im Fall von Komplikationen (Intensivstation und Neonatologie), sondern auch die modernisierten Räumlichkeiten, welche den Komfort merklich erhöhen und benutzer-freundlich eingerichtet sind. So sind die Elternzimmer mit einem oder zwei Betten hell und freund-lich gestaltet und mit einer Babywanne ausgestattet. Das Renovierungsprojekt umfasst die ge-samte Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und erlaubt es, eine grössere Anzahl Patientinnen zu betreuen als bisher.

Sämtliche Mitarbeitenden der Geburtsabteilung Riaz werden am HFR weiterbeschäftigt; die meisten davon - insgesamt 18 Personen - wechseln in die Klinik für Gynäkologie und Geburts-hilfe am HFR Freiburg - Kantonsspital. Weitere 13 Personen entschieden sich für andere Abtei-lungen an den Standorten Freiburg und Riaz. Damit konnten wie angekündigt Entlassungen vermieden werden.

Wichtiger Schritt in die Zukunft
Die Schliessung und der Transfer der Geburtsabteilung von Riaz nach Freiburg ist das Resultat verschiedener Entwicklungen der letzten Jahre, welchen diesen Schritt unausweichlich machten: die sinkende Anzahl Geburten in Riaz, die mangelnde Attraktivität für Ärzte in Ausbildung, der Mangel an Gynäkologen sowie die zunehmend gefährdete Akkreditierung durch das Schweize-rische Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung SIWF. Daneben waren auch Sicherheits-aspekte massgebend, welche für den Standort Freiburg sprachen: Dieser verfügt im Gegensatz zum Standort Riaz über eine Intensiv-station sowie über eine Neonatologie-Abteilung. Die Konzentration der Geburtsabteilungen auf einen Standort erlaubt nun eine optimale und sichere Betreuung der Frauen und Neugeborenen. Ausserdem steigert das HFR damit die Attraktivität der Klinik für das Personal, was positive Aus-wirkungen auf die Rekrutierung hat.

Ausbau des ambulanten Angebotes in Riaz und Tafers
Trotz der Schliessung der Maternité in Riaz haben Frauen aus der Region weiterhin Zugang zu medizinischer Unterstützung in Gynäkologie und Geburtshilfe: Das HFR baut sein ambulantes Angebot sogar noch aus und schafft am HFR Riaz ab 2. Dezember eine Poliklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, welche werktags geöffnet ist. Auf dem Angebot stehen Sprechstunden mit oder ohne Termin (Gynäkologie und Schwangerschaftssprechstunden) sowie ambulante gynäkolo-gische Eingriffe.

Das gynäkologische Ärzteteam am HFR Riaz wird zu diesem Zweck mit der Leitenden Ärztin Dr. med. Patricia Sandru ergänzt, welche bisher als Oberärztin am HFR Freiburg - Kantonsspital tätig war. Sie studierte Medizin an der Universität Bern und erlangte den Titel als Fachärztin FMH in Gynäkologie und Geburtshilfe im Jahr 2011. Ihre Berufserfahrung sammelte sie an Spitälern in der deutschen und französischen Schweiz, im Limmattalspital in Schlieren (ZH), in der Frauen-klinik Basel, im Regionalspital Pourtales (NE), im Universitätsspital Genf sowie am Hôpital du Samaritain in Vevey. Ausserdem war Dr. med. Sandru in einer Arztpraxis in Vevey als Gynäko-login tätig. Ihre Sprechstunden kann sie in den Sprachen Französisch, Deutsch, Englisch, Ita-lienisch und Rumänisch durchführen.

Wie in Riaz wird ab Frühling 2014 auch am HFR Tafers das ambulante Angebot erweitert. Im Vor-dergrund stehen auch hier gynäkologische Sprechstunden mit oder ohne Termin sowie Schwan-gerschaftssprechstunden. Zu diesem Zweck ist die Anstellung eines Gynäkologen geplant. Ab wann das erweiterte Sprechstundenangebot in Tafers eingeführt wird, wird zu einem späteren Zeitpunkt kommuniziert.
Eine „Klinik für die Frau" in Freiburg mit umfassendem Leistungsangebot
Als Referenzspital bietet das HFR Freiburg - Kantonsspital in der Gynäkologie und Geburtshilfe den Patientinnen und schwangeren Frauen eine breite Palette an Dienstleistungen, welche von pränataler Diagnostik bis hin zur Behandlung von Krebsleiden reichen: Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe versteht sich als Klinik für die Frau jeden Alters. Die Kaderärzte bieten speziali-sierte Sprechstunden an, u. a. zu den Themen Unfruchtbarkeit, Menopause, Endokrinologie (Hormonbehandlung), Gynäkologie und gynäkologische Chirurgie (Chefarzt PD Dr. med. Anis Feki), Gynäkologie und gynäkologische Chirurgie (Prof. Dr. med. Jean-Bernard Dubuisson), Sprechstunden zu gynäkologischer Krebschirurgie, Brusterkrankungen, Urodynamik und Inkon-tinenz, Kolposkopie und Laserbehandlungen (Prof. Dr. med. Jean Bouquet de la Jolinière) sowie eine Geburtssprechstunde und ein Angebot in fetomaternaler Medizin (Dr. med. Nordine Ben Ali).

Letzte Aktualisierung am 27.09.2018 um 16:49