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Die Gesundheit, seit Menschengedenken ein wichtiges Anliegen, ist heute zu einem zentralen Thema geworden, das uns tagtäglich beschäftigt. Das HFR steht deshalb regelmässig im Fokus des Medieninteresses und der politischen und wirtschaftlichen Tagesaktualität – auf kantonaler wie auf nationaler Ebene.

Neben spezifischen Informationen für Medienschaffende finden Sie sämtliche News, Veranstaltungshinweise, Medienmitteilungen sowie weitere Infos in Zusammenhang mit der Tätigkeit und Entwicklung des freiburger spitals.

News

Der Umbau des Notfalls nimmt Gestalt an

Der Bevölkerung eine bedürfnisgerechte Notfallversorgung bieten: Dieses Anliegen ist für das freiburger spital (HFR) immer aktuell. Im Sommer dieses Jahres begann das HFR, seine Klinik für Notfallmedizin umzustrukturieren. Nun ist ein erster, wichtiger Schritt getan: Das HFR weiht am Standort Freiburg ein Provisorium ein, um Bagatellfälle von schweren oder lebensbedrohlichen Notfällen getrennt zu behandeln. Dies macht den Abteilungsbetrieb effizienter und ermöglicht kürzere Wartezeiten. Im Rahmen der aktuellen Reorganisation werden zudem die ärztlichen und pflegerischen Fachteams sowie das Empfangspersonal aufgestockt. Die Zweisprachigkeit erhält dabei besondere Beachtung. Diese erste Etappe steht im Einklang mit der langfristigen Strategie des HFR.

Bevölkerungswachstum im Kanton Freiburg, Überalterung, Hausärztemangel: Aus diesen und anderen Gründen suchen immer mehr Menschen den Notfalldienst auf. Um auf die wachsende Nachfrage zu reagieren, hat das HFR diesen Sommer eine tief greifende Reorganisation seiner Klinik für Notfallmedizin in die Wege geleitet. Federführend ist dabei der Chefarzt der Klinik, Dr. med. Vincent Ribordy (siehe Medienmitteilung vom 17. Juni 2013). Die Neuerungen erfolgen im Rahmen der Langzeitstrategie des HFR. Sie dienen in erster Linie dazu, den Notfallpatientinnen und -patienten eine bessere Betreuung zu bieten und die Wartezeiten zu verkürzen.

Nun ist ein erster wichtiger Schritt auf diesem Weg erreicht: Das HFR Freiburg - Kantonsspital weiht heute ein Provisorium ein, das der Behandlung von leichteren Notfällen dient. Der Neubau befindet sich rechts neben dem Eingang der Notfallstation und verfügt über eine Fläche von 130 Quadratmetern. Die Trennung der "Bagatellfälle" von schweren oder lebensbedrohlichen Notfällen erlaubt, den Patientenfluss besser zu steuern.

Ein eigener Behandlungspfad für leichte Notfälle
So sieht der neue Ablauf konkret aus: Die für die Triage zuständige Pflegefachperson beurteilt den Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten und verweist leichtere Notfälle direkt ins Notfall-Provisorium. Dort werden sie entweder so rasch wie möglich oder zu einem späteren Zeitpunkt behandelt. Das Provisorium ist täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Für Patientinnen und Patienten mit weniger dringlichen Anliegen bringt der neue Behandlungspfad kürzere Wartezeiten. Mit der Neuorganisation der Notfallstation am Standort Freiburg wird auch das Personal aufgestockt, sowohl bei der Ärzteschaft und Pflege wie am Empfang (insgesamt 14,6 Vollzeitstellen). Dabei wurde besonders auf eine ausgewogene Vertretung beider Sprachen geachtet.

Die Einweihung des Notfall-Provisoriums ist ein erster Schritt in Richtung eines effizienteren Notfalldienstes. Zudem wird es mit dem neuen Gebäude möglich, in den nächsten zwei Jahren die heutigen Notfall-Räumlichkeiten umzugestalten. Gleichzeitig setzt sich das HFR weiter dafür ein, die notfallmedizinischen Versorgungsprozesse an den anderen Standorten mit Notfallversorgung zu optimieren.

Letzte Aktualisierung am 19.01.2018 um 13:38