Was gibts Neues im HFR? Hier finden Sie alle wichtigen Infos

Die Gesundheit, seit Menschengedenken ein wichtiges Anliegen, ist heute zu einem zentralen Thema geworden, das uns tagtäglich beschäftigt. Das HFR steht deshalb regelmässig im Fokus des Medieninteresses und der politischen und wirtschaftlichen Tagesaktualität – auf kantonaler wie auf nationaler Ebene.

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News

Hochmodernes PET/CT-Gerät für die Nuklearmedizin

Das freiburger spital (HFR) hat seine Klinik für Nuklearmedizin mit einer neuen PET/CT-Kamera ausgestattet. Die neue, hochmoderne Anlage ist präziser und bietet den Patientinnen und Patienten dank einer verkürzten Untersuchungsdauer mehr Komfort. Damit lässt sich die Diagnostik und Behandlung von Krebs verbessern.

Das HFR hat zum Ziel, seine Dienstleistungen in der Diagnostik laufend zu optimieren und den Bedürfnissen der Patienten und Patienten in der medizinischen Bildgebung noch besser Rechnung zu tragen. Zu diesem Zweck hat die Klinik für Nuklearmedizin am HFR Freiburg - Kantonsspital ein neues PET/CT-Gerät angeschafft (siehe unten). Zum Einsatz kommt die Hightech-Anlage nicht nur bei Untersuchungen zur Krebsvorsorge, sondern auch, um einen bestehenden Tumor zu beobachten und um zu überprüfen, ob eine Behandlung wirksam war.

Die Anlage besteht aus einem Positronen-Emissions-Tomografen (PET) der jüngsten Generation, der sich der sogenannten Time-of-Flight-Technik (TOF) bedient, sowie aus einem 128-Schicht- Computertomografen, der sogar dynamische Herzuntersuchungen ermöglicht. Das kombinierte PET/CT-Gerät vermag Tumore genauer zu lokalisieren und bietet den Patientinnen und Patienten dank einer kürzeren Untersuchungsdauer mehr Komfort. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich dank der Qualität der Detektorenkristalle und der hohen Rechnerleistung die Strahlenbelastung der Patienten um rund 30 Prozent verringern lässt.

Das neue PET/CT-Gerät erforderte Investitionen in der Höhe von 2 Millionen Franken. Es ergänzt die technische Infrastruktur der Klinik für Nuklearmedizin, die bereits über eine SPECT/CT-Hybridkamera sowie über eine SPECT-Doppelkopfkamera verfügt. Diese ermöglichen funktionelle Untersuchungen sämtlicher Organe, zum Beispiel Knochen-, Herz- und Lungen-Szintigrafien. Ausserdem verfügt die Klinik über einen speziell abgeschirmten Raum, der in erster Linie der Behandlung von Schilddrüsenkrebs dient. Um den Patientinnen und Patienten des HFR noch mehr Komfort zu bieten, wurden im Zuge der Einrichtung der PET-CT-Anlage die Räumlichkeiten der Klinik für Nuklearmedizin erneuert und um drei Injektionsräume ergänzt.

PET/CT in Kürze
Die PET/CT-Technik wird in der Nuklearmedizin verwendet. Sie umfasst zwei unterschiedliche Verfahren, die einander ergänzen: Die Computertomografie (CT) dient der anatomischen Darstellung des Körpers. Die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) ermöglicht die Abbildung funktioneller Vorgänge. Mit der Kombination aus beiden Verfahren lässt sich die genaue Position, Grösse, Aktivität und Ausbreitung eines Tumors im ganzen Körper ermitteln. Das PET/CT-Verfahren kommt in erster Linie in der Diagnostik zum Einsatz. Die medizinische Onkologie und die Strahlentherapie bedienen sich dieser Technik aber auch, um eine Behandlung gezielter anzuwenden und ihre Wirksamkeit zu verbessern.

Letzte Aktualisierung am 19.01.2018 um 13:38