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Die Gesundheit, seit Menschengedenken ein wichtiges Anliegen, ist heute zu einem zentralen Thema geworden, das uns tagtäglich beschäftigt. Das HFR steht deshalb regelmässig im Fokus des Medieninteresses und der politischen und wirtschaftlichen Tagesaktualität – auf kantonaler wie auf nationaler Ebene.

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News

Verlängerte Frist für die Inkraftsetzung der neuen Krippentarife am HFR

Der Verwaltungsrat des freiburger spitals (HFR) hat an seiner heutigen Sitzung die Forderungen der Eltern, welche ihre Kinder in der HFR-Krippe betreuen lassen, in einem Punkt gutgeheissen. Am Grundsatz der Tariferhöhung wird festgehalten. Neu wird hingegen die Frist, bis die neue Regelung in Kraft tritt, auf den 1. September 2014 verlängert. Mit diesem Entscheid kommt er den Anliegen der betroffenen Eltern entgegen,
für welche insbesondere die ursprüngliche Übergangsfrist (1. April 2014) zu Problemen führte.

Hinsichtlich der Krippe „Les Gribouilles" hält der Verwaltungsrat des HFR an seinem Grundsatzentscheid fest, der auf dem kantonalen Gesetz beruht. Dieses schreibt vor, dass die Gemeinden den Bedürfnissen der Bevölkerung in Bezug auf die ausserfamiliäre Betreuung entgegen kommen müssen. Entsprechend sind sie verpflichtet, genügend adäquate Plätze zu schaffen oder andere Betreuungsstrukturen finanziell zu unterstützen. An der neuen Tarifpolitik wird festgehalten, welche vorsieht, dass der maximale Tagesansatz von 130 Franken wie folgt finanziert wird: 13 Franken übernimmt der Staat Freiburg, die restlichen 117 Franken sind durch die Eltern und die Wohnortgemeinde zu tragen. Darüber hinaus bezahlen der Staat Freiburg und das HFR zusätzlich 60 Franken pro Tag und Kind, um die vollen Kosten der Krippe in der Höhe von 190 Franken pro Tag zu decken.

Wenn eine Gemeinde ihren Kostenanteil nicht übernimmt, hat dies zur Folge, dass die Eltern den maximalen Tarif von 117 Franken selber tragen müssen. Da mehr als die Hälfte der Gemeinden sich geweigert haben, ihren Anteil an die Krippe des HFR zu leisten, wurden die betroffenen Eltern in eine schwierige Lage versetzt.

Aufgrund dieser Umstände und der Betroffenheit vieler Eltern hat der Verwaltungsrat heute nach Lösungen gesucht. Er hat nach eingehender Diskussion entschieden, die Inkraftsetzung auf den 1. September zu verschieben unter der Auflage an die betroffenen Eltern, bei ihrer Gemeinde bis Ende April 2014 einen formellen Antrag auf Kostenübernahme zu stellen.

Letzte Aktualisierung am 26.03.2018 um 17:49