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Staatsrat legt Baserate des freiburger spitals (HFR) fest

In seiner Sitzung vom 8. April 2014 hat der Staatsrat den Tarif für akutsomatische Spitalaufenthalte im HFR (Baserate) für 2012 auf 10 150 Franken und für 2013 auf 10 070 Franken festgelegt.

Die jährlichen Tarife für akute und nicht-akute stationäre Behandlungen werden zwischen dem HFR und den Versicherern ausgehandelt und vom Staatsrat genehmigt. Scheitern die Tarifverhandlungen, legt der Staatsrat basierend auf einer detaillierten Analyse und nach Anhörung des Preisüberwachers einen Tarif fest. Der Tarif des Staatsrats kann beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden. Für die Dauer des Verfahrens legt der Staatsrat zudem einen provisorischen Tarif fest, der gegebenenfalls rückwirkend korrigiert wird.

In den Jahren 2012 und 2013 konnte das HFR mit der Tarifgemeinschaft HSK, zu der die Versicherer Helsana, Sanitas und KPT gehören, eine Einigung für die Tarife für akutsomatische Spitalaufenthalte (Baserate) erzielen. Hingegen sind die Tarifverhandlungen zwischen dem HFR und den der tarifsuisse ag angegliederten Krankenversicherern sowie Assura und Supra gescheitert.

Deshalb hat der Staatsrat eine Baserate festgelegt: 10 150 Franken für 2012 und 10 070 Franken für 2013. Dabei hat er sich auf das Modell ITAR-K (Integriertes Tarifmodell auf Basis der Kostenträger-rechnung) des HFR gestützt. Ausserdem wurden die "Empfehlungen zur Wirtschaftlichkeitsprüfung" der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) berücksichtigt.

Mit der festgelegten Baserate hat der Staatsrat die vom Preisüberwacher empfohlene Baserate von 8974 Franken und die von tarifsuisse ag beantragte Baserate von 9199 Franken nicht berücksichtigt. Der Staatsrat hält dabei namentlich fest, dass es dem tarifsuisse-Benchmarking an Transparenz mangle. Ausserdem stellt er die Methode des Preisüberwachers und von tarifsuisse ag und dadurch die Angemessenheit des Benchmarkings in Frage. Die in diesem Rahmen als Referenz berücksichtigten Spitäler sind nämlich nicht mit dem HFR vergleichbar, die vorgeschlagenen Tarife daher nicht zutreffend.

Der Staatsrat ist der Meinung, dass es für die Universitätsspitäler, die Zentrumsspitäler und die anderen Spitäler ein differenziertes Benchmarking braucht, wodurch ein konsistenter Vergleich zwischen den Einrichtungen gewährleistet ist.

Letzte Aktualisierung am 27.09.2018 um 16:49