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Die Gesundheit, seit Menschengedenken ein wichtiges Anliegen, ist heute zu einem zentralen Thema geworden, das uns tagtäglich beschäftigt. Das HFR steht deshalb regelmässig im Fokus des Medieninteresses und der politischen und wirtschaftlichen Tagesaktualität – auf kantonaler wie auf nationaler Ebene.

Neben spezifischen Informationen für Medienschaffende finden Sie sämtliche News, Veranstaltungshinweise, Medienmitteilungen sowie weitere Infos in Zusammenhang mit der Tätigkeit und Entwicklung des freiburger spitals.

News

Wozu braucht es die Nuklearmedizin?

Die Klinik für Nuklearmedizin HFR führt pro Jahr etwa 2000 Untersuchungen durch. Doch was ist Nuklearmedizin genau? Welche Diagnosen und Therapien sind dank diesem Fachgebiet der hochspezialisierten Medizin möglich? Antworten liefert der nächste Publikumsvortrag des freiburger spitals (HFR) vom Dienstag, 6. Mai 2014, der auf Französisch gehalten wird.

Dr. med. Cristian Antonescu, Facharzt für Nuklearmedizin und Leiter der Klinik für Nuklearmedizin HFR, hält den nächsten Publikumsvortrag der Reihe fokus gesundheit am Dienstag, 6. Mai 2014. Thema (Vortragssprache Französisch):

Médecine nucléaire, à quoi sert-elle ? -
Les a priori et la réalité

Radiologische Untersuchungen dienen dazu, Abbildungen der inneren Anatomie des menschlichen Körpers anzufertigen. Der Teilbereich Nuklearmedizin bietet hingegen eine Technik der medizinischen Bildgebung, mit der funktionelle Abläufe, also was genau in einem Organ geschieht, in Echtzeit betrachtet werden können. Hauptsächlich können Stoffwechselvorgänge in den Zellen und im Gewebe sichtbar gemacht werden, aber auch zur Therapie von bösartigen Erkrankungen (z. B. Schilddrüsenkrebs) und gutartigen Erkrankungen (chronische Gelenkentzündungen) kommt Nuklearmedizin zum Einsatz. Praktisch alle Organe lassen sich mit nuklearmedizinischer Technik untersuchen. Auch in der Onkologie findet sie oft Anwendung: zur Früherkennung von Krebs, um zu verfolgen, wie sich der Tumor entwickelt und wie gut die Behandlung anschlägt (zum Beispiel bei einer Chemotherapie oder einer Bestrahlung).

Die nuklearmedizinischen Geräte zeichnen die Strahlung auf, die von zuvor verabreichten radioaktiven Medikamenten - auch Tracer oder Radiopharmaka genannt - abgegeben werden. Diese radioaktiven Medikamente überdauern nur eine gewisse Zeit (einige Minuten bis einige Stunden). Nach der Untersuchung zerfallen sie und werden vom Körper vollständig ausgeschieden. Sie bergen keinerlei Gefahr für den Patienten und haben keine Nebenwirkungen. Ausserdem können mit den neuen Geräten, wie beispielsweise dem PET/CT-Gerät, welches das HFR kürzlich in Betrieb genommen hat, Beschädigungen früher und genauer lokalisiert werden. Somit lässt sich auch die Strahlenbelastung des Patienten verringern.

Ort und Datum
Dienstag, 6. Mai 2014, 19.30-20.30 Uhr
HFR Freiburg - Kantonsspital, Saal Jean Bernard, 9. Stock (gelber Lift)
Eintritt frei; Anmeldung unter info@h-fr.ch oder 026 426 89 80. Am Ende des Vortrags (auf Französisch) können dem Referenten Fragen gestellt werden.

Letzte Aktualisierung am 23.04.2018 um 12:40