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News

Die Krippe soll ausgelagert werden

Das freiburger spital (HFR) will die Krippenaktivität an einen externen Partner auslagern, ein entsprechender Auftrag wird demnächst öffentlich ausgeschrieben. Eine Gesamtanalyse der betriebseigenen Krippe „Les Gribouilles" ergab, dass die heutige Struktur in organisatorischer und finanzieller Hinsicht den Anforderungen nicht mehr genügt. Durch eine Auslagerung erhofft sich das HFR einen erleichterten Zugang zu Krippenplätzen für alle Mitarbeitenden des HFR, mehr Effizienz sowie Kosteneinsparungen. Das Personal der Krippe soll von der künftigen externen Betreiberfirma weiterbeschäftigt werden.

Eine Analyse der Organisation der Krippe „Les Gribouilles" am HFR Freiburg - Kantonsspital hat deutlich gezeigt, dass die heutige Struktur nicht optimal ist und sich durch eine Auslagerung der Krippe Vorteile sowohl für die Mitarbeitenden wie auch das HFR ergeben. Der Auftrag zur Übernahme und Erweiterung der bisherigen Krippenaktivitäten wird nun öffentlich ausgeschrieben. Nach Prüfung der eingegangenen Angebote wird das HFR über die definitive Lösung entscheiden. Die Auslagerung der Krippenaktivität würde frühestens per 1.1.2016 erfolgen.

Die Krippe „Les Gribouilles" wird heute vollumfänglich durch das HFR mit eigenem Personal geführt. Die Räumlichkeiten sind einerseits im Verhältnis zur Anzahl betreuter Kinder überdimensioniert, andererseits in einem schlechten Zustand und müssten in absehbarer Zeit renoviert werden. 2014 fiel die Anzahl Kinder auf durchschnittlich 16 Kinder pro Tag (2007-2014: rund 23 Kinder pro Tag) was hauptsächlich auf die per 1.9.2014 eingeführte neue Finanzierung zurückzuführen ist (siehe Medienmitteilung vom 20.3.2014). Gemäss den Richtlinien des Jugendamtes des Kantons Freiburg könnte die Krippe bis zu 38 Kinder betreuen; dazu müsste allerdings mehr Personal angestellt werden. Im Verhältnis zur heutigen Anzahl Kinder ist der aktuelle Personalbestand zu hoch; dies und der Rückgang der betreuten Kinder führen zu Mehrkosten bzw. Ertragsausfällen. Mit Blick auf die angespannten Finanzen bedeutet eine Auslagerung der
Krippenaktivität ein bedeutendes Sparpotenzial.

Das HFR will seinen Mitarbeitenden nach wie vor den Zugang zu genügend und geeigneten Krippenplätzen ermöglichen. Mit der angestrebten Lösung sollen die Mitarbeitenden aller fünf Standorte des HFR Zugang zu einem Krippenplatz erhalten, indem Kapazitäten an verschiedenen Standorten im Kanton für HFR-Mitarbeitende zur Verfügung gestellt werden. Das künftige Angebot soll auch flexible Betreuungszeiten beinhalten, um den besonderen Bedürfnissen des Spitalpersonals Rechnung zu tragen.

Zudem legt das HFR Wert darauf, dass das Personal der Krippe „Les Gribouilles" bei der künftigen Betreiberfirma weiterbeschäftigt wird: Diese Auflage wird Bestandteil des Auftrags sein. Weiter hält sich das HFR an das kantonale Gesetz für das Staatspersonal, das für diesen Fall spezielle Massnahmen vorsieht. Betroffen sind rund 20 Mitarbeitende (inkl. Praktikantinnen und Praktikanten sowie Lernende). Das Personal wurde heute über das die Auslagerung und im Speziellen über das weitere Vorgehen hinsichtlich der Arbeitsverträge informiert.

Durch die Auslagerung der Krippenaktivität kann sich das HFR als Spital noch besser auf seine Kernaufgaben konzentrieren - analog zu den meisten Schweizer Spitälern, welche die Krippenaktivität ebenfalls durch Externe organisieren lassen.

Letzte Aktualisierung am 25.05.2018 um 10:22