Was gibts Neues im HFR? Hier finden Sie alle wichtigen Infos

Die Gesundheit, seit Menschengedenken ein wichtiges Anliegen, ist heute zu einem zentralen Thema geworden, das uns tagtäglich beschäftigt. Das HFR steht deshalb regelmässig im Fokus des Medieninteresses und der politischen und wirtschaftlichen Tagesaktualität – auf kantonaler wie auf nationaler Ebene.

Neben spezifischen Informationen für Medienschaffende finden Sie sämtliche News, Veranstaltungshinweise, Medienmitteilungen sowie weitere Infos in Zusammenhang mit der Tätigkeit und Entwicklung des freiburger spitals.

News

Wiedereröffnung des HFR Meyriez-Murten

Die Bauarbeiten sind abgeschlossen: Das HFR Meyriez-Murten nimmt am 4. April wieder seinen Betrieb auf: Mit doppelter Fläche, einer zeitgemässen Innen- und Aussenarchitektur, Therapiebad und komfortablen Patientenzimmern verfügt es über alles, was ein modernes Spital für Akutmedizin und Rehabilitation beherbergen muss. Sowohl das Budget in der Höhe von 55,5 Millionen Franken wie auch der Zeitplan konnten eingehalten werden. Finanziert wurde der komplette Neu- und Umbau des Spitals vom Kanton (55 %) und den Gemeinden des Seebezirks (45 %). Seit 1. März 2016 ist das freiburger spital (HFR) als Nutzer des Gebäudes neuer Eigentümer. Am 18. März wird das Spitalgebäude offiziell eingeweiht. Die Bevölkerung hat am Wochenende vom 19. und 20. März Gelegenheit, das neue Spital zu besichtigen und seine Leistungen kennenzulernen.

Rund drei Jahre nach dem ersten Spatenstich zum kompletten Neu- und Umbau des HFR Meyriez-Murten präsentiert sich das Spital modern und grösser, mit mehr Komfort für Patienten und mit neuen Angeboten.

Die Bauherrin des Projekts - das Gesundheitsnetz See mit seinem Präsidenten Dr. rer.pol. Siegfried Walser - freut sich, sowohl das Baubudget von 55,5 Millionen Franken als auch den Zeitplan umfänglich respektiert zu haben; das Bauprojekt konnte ausserdem ohne nennenswerte Schwierigkeiten wie geplant umgesetzt werden. Die Kosten werden zu 55 % vom Kanton und zu 45 % von den Gemeinden übernommen. Seit 1. März 2016 ist die Nutzerin des Gebäudes, das HFR, offiziell Eigentümerin.

Die Gesamtfläche des Spitals beträgt neu 14'712 m2 und ist damit doppelt so gross wie vor dem Neu- bzw. Umbau. Das Bauprojekt umfasste die Gesamtrenovation des Gebäudes und zwei Erweiterungen: Auf der Südseite in Richtung Pflegeheim wurde ein fünfgeschossiges Gebäude angefügt, während auf der Westseite das bestehende Untergeschoss mit einem zweigeschossigen Bereich für Therapie und Behandlungen überbaut wurde. Das gesamte Gebäude wurde nach Minergie-Standard erbaut. Grosser Wert wurde auf eine zeitgemässe Spitalinfrastruktur gelegt, die den Bedürfnissen der Patienten Rechnung trägt. So sind alle Patientenzimmer mit maximal 1 oder 2 Betten ausgestattet. Auch in der Wahl der Materialien und der Farben setzt das Spital Standards: Mit lindgrünen Wänden in den Korridoren und viel echtem Holz (Eiche) wird im Innenbereich eine wohnliche, warme Atmosphäre erzeugt.

Das Spital verfügt über eine Kapazität von 72 Betten und wird am 4. April 2016 in Betrieb genommen. Der Aufbau erfolgt progressiv: Ab April werden zunächst 56 Betten eröffnet, um einen optimalen Start zu gewährleisten. Zusätzliche Betten werden nach Bedarf schrittweise ergänzt.

Als Standort für Akutmedizin, Rehabilitation, Palliative Care und mit einer Permanence erfüllt das HFR Meyriez-Murten eine wichtige Rolle im Spitalnetz HFR. Zu seinen Leistungen zählen wie bisher die Innere Medizin (11 Betten), die Rehabilitation und Akutgeriatrie (36 Betten), die Permanence und ein breites Sprechstundenangebot. Neu wird am HFR Meyriez-Murten Palliative Care primär für deutschsprachige Patienten angeboten, in Ergänzung zum Angebot in der „Villa St. François" in unmittelbarer Nähe des HFR Freiburg - Kantonspitals. Hinzu kommt neu ein Angebot in Neurorehabilitation: die entsprechende Abteilung wird von Freiburg nach Meyriez-Murten verlegt und wird Patienten aus dem ganzen Kanton betreuen. Zum erweiterten Angebot zählen zudem ein Therapiebad, eine medizinische Tagesklinik und ein Therapiegarten.

Der Transfers der Abteilungen, die während der Bauphase an das HFR Tafers (Rehabilitation und Akutgeriatrie) bzw. an das HFR Freiburg - Kantonsspital (Innere Medizin) verlegt wurden, werden ab 4. April während eines Zeitraums von einer Woche wieder nach Meyriez-Murten umziehen.

Am HFR Meyriez-Murten werden ab April rund 210 Mitarbeitende im Einsatz sein. Das HFR schuf 22,3 neue Stellen (VZÄ), welche sukzessive ab April besetzt werden.

Die bisherigen Öffnungszeiten der Permanence haben sich bewährt und werden deshalb beibehalten: Sie ist jeweils von Montag bis Freitag von 7.30 bis 21.30 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 8.30 bis 21.30 Uhr offen. In der Nacht stehen der Bevölkerung die Notrufzentrale 144 oder die Notfallstation am HFR Freiburg - Kantonsspital bzw. am HFR Tafers zur Verfügung. Während der Fasnacht wird ein 24-Stunden-Betrieb angeboten. Der Entscheid für feste Öffnungszeiten geht auf eine Analyse der Permanence im Rahmen der Umsetzung der Strategie 2013-2022 zurück (siehe Medienmitteilung vom 5.11.2015 und Bericht des Verwaltungsrates „Umsetzung der Strategie 2013-2022"). Ausschlaggebend für die Beibehaltung fester Öffnungszeiten in der Permanence waren drei Gründe: Gewährleistung der Sicherheit, eine deutlich zu geringe Auslastung während der Nacht (im Durchschnitt weniger als ein Patient pro Nacht vor dem Neu-/Umbau) für einen kostendeckenden Betrieb sowie die Schwierigkeit, zusätzliches Personal zu rekrutieren bei zu geringer Auslastung.

Mit dem Transfer der Abteilung für Innere Medizin von Freiburg nach Meyriez-Murten wird das Pilotprojekt mit einer rein deutschsprachigen Abteilung am HFR Freiburg - Kantonsspital beendet. An seiner Stelle folgt ein neues Projekt: In der Klinik für Innere Medizin und der Klinik für Chirurgie wird der Anteil von zweisprachigem Pflegepersonal sukzessiv erhöht. Ziel ist eine bessere Vermischung der Teams bzw. eine bessere Verteilung des Personals mit deutsch- und französischsprachiger Muttersprache bzw. des zweisprachigen Personals. Bis Ende 2017 soll dadurch eine deutlich ausgewogenere Durchmischung hinsichtlich der Sprachkompetenzen des Personals in diesen beiden Kliniken erreicht sein. Die entsprechenden Massnahmen wurden bereits eingeleitet. Der Betrieb einer rein deutschsprachigen Abteilung hat sich in der Praxis nicht bewährt. Eine bessere Durchmischung der Teams hinsichtlich der Sprachkompetenzen Deutsch/Französisch gewährleistet weiterhin eine optimale Betreuung der Patienten und lässt sich im Spitalbetrieb flexibler handhaben.

Höhepunkt vor der Eröffnung sind eine offizielle Einweihungsfeier am 18. März für geladene Gäste sowie Tage der offenen Tür am Samstag, 19. März sowie Sonntag, 20. März, jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr. Alle Interessierten sind an diesen Tagen herzlich eingeladen, die zeitgemässe Spitalinfrastruktur zu besichtigen und sich über die verschiedenen Leistungsangebote zu informieren. Die Besucher erwartet ein Rundgang und zahlreiche Ateliers.

Letzte Aktualisierung am 25.05.2018 um 10:22