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Budget 2017 mit 7,9 Mio. Franken Verlust verabschiedet

Das Budget 2017 des freiburger spitals (HFR) rechnet mit einem Verlust von 7,9 Mio. Franken. Der Verwaltungsrat hat es kürzlich verabschiedet. Trotz einer Tätigkeitszunahme liess sich für nächstes Jahr kein ausgeglichenes Budget aufstellen. Verantwortlich sind der Anstieg der Betriebskosten in Zusammenhang mit den Bestimmungen des Gesetzes über das Staatspersonal (StPG) und die nötige Renovation bestimmter Infrastrukturen. Tarifsenkungen verschärfen die Lage zusätzlich.

Der Verwaltungsrat des HFR hat das Budget 2017 am Mittwoch gutgeheissen. Dieses weist trotz grosser Sparanstrengungen bei einem Gesamtaufwand von 486,1 Mio. Franken ein Defizit von 7,9 Mio. Franken auf. Dieses Ergebnis erklärt sich unter anderem durch die höheren Lohnkosten in Zusammenhang mit dem StPG und durch Beschlüsse des Staates Freiburg. Zu diesen gehören die Erhöhung der Arbeitgeberbeiträge für die Pensionskasse (von 13 Prozent auf 15,24 Prozent) und die Aufhebung der seit 2013 angewendeten Strukturmassnahmen, womit den Staatsangestellten per 1. Januar wieder automatisch eine zusätzliche Gehaltsstufe gewährt wird. Auch der Negativtrend bei den wichtigsten stationären Tarifen wirkt sich nachteilig auf das Budget aus.

Die Erträge aus dem ambulanten und stationären Bereich steigen zwar leicht, doch der Tarifeffekt macht diese wieder zunichte (Grundtarif bzw. Baserate von 9850 Franken für 2017). Seit 2012 sinkt die Baserate des freiburger spitals fast linear um 0,5 bis 0,8 Prozent pro Jahr. Als öffentliches Referenzspital muss das HFR zwar wie ein Universitätsspital die meisten komplexen und kostspieligen Fälle übernehmen, wird dafür aber nicht gleich vergütet. Zudem erhält das HFR vom Staat 2017 weniger Geld für gemeinwirtschaftliche Leistungen und andere Spezialaufgaben (34,4 Mio. Franken). Da hilft auch die höhere Übergangsfinanzierung nicht, die dem HFR gewährt wird, um die höheren Lohnkosten etwas abzufedern.

Der Verwaltungsrat stellt mit Beunruhigung fest, dass die Situation mit den aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen schwierig zu bewältigen sein wird. Der Betrag, der für die neuen Stellen - mehrheitlich in der Pflege - gesprochen wurde, deckt sich zu 80 Prozent selbst, der Rest muss über Einsparungen und Effizienzgewinne finanziert werden.

Trotz dieser sehr angespannten Lage hat das HFR 2016 weiter investiert und renoviert. Dies soll auch 2017 so bleiben, um die Patientenbetreuung im Interesse der Freiburger Bevölkerung weiter zu verbessern. Einige Beispiele: Rundumerneuerung der Notaufnahme in Freiburg (Abschluss Ende 2018), Anschaffung modernster OP-Geräte für das HFR Riaz sowie Ersatz und Anschaffung von Material für die Nuklearmedizin am Standort Freiburg.

Letzte Aktualisierung am 25.05.2018 um 10:22