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News

Vernehmlassung zur Auslagerung der HFR-Wäschereien

Das freiburger spital (HFR) möchte seine Wäschereien an den Standorten Freiburg und Tafers ab 2018 auslagern. Dieser Grundsatzentscheid wurde nach einer sorgfältigen Abklärung getroffen. Das HFR würde damit dem Beispiel vieler Spitäler der Region folgen und hohe Kosten für einen Bereich einsparen, der nicht grundsätzlich zur Kernaufgabe des Spitals gehört. Das Projekt wird den betroffenen Mitarbeitenden und den Sozialpartnern des HFR zur Stellungnahme vorgelegt.

Bei seiner letzten Sitzung hat der Verwaltungsrat einen Grundsatzentscheid zur Auslagerung der Wäschereien getroffen. Wenn es nach dem Direktionsrat ginge, wäre es frühestens Anfang 2018 so weit. Jetzt können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von dieser Massnahme allenfalls betroffen sind, sowie der Dachverband des Personals öffentlicher Dienste des Kantons Freiburg (FEDE) und der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) der Region Freiburg sich in Einzelgesprächen ebenfalls zum Thema äussern. Im Zentrum der Vernehmlassung stehen Fragen im Zusammenhang mit dem Erhalt der Arbeitsplätze. Falls es zur Auslagerung der Leistung kommt, will das HFR den rund dreissig betroffenen Mitarbeitenden individuelle Lösungen vorschlagen (z. B. interner Wechsel, gleichwertige Funktion oder Frühpensionierung).

Das Thema ist bereits seit einigen Jahren aktuell: Erstens ist die Infrastruktur der Wäscherei am HFR Freiburg – Kantonsspital extrem veraltet und müsste kurz- oder mittelfristig ersetzt werden. Die dazu nötigen Investitionen in Höhe von 18,8 Mio. Franken wären für eine Aufgabe, die nicht grundsätzlich zum Kerngeschäft des Spitals gehört, massiv zu hoch. Zweitens sind die Maschinen am HFR Tafers zwar neuer als jene in Freiburg, die Wäscherei verarbeitet jedoch nur wenig Wäsche. Fast die Hälfte der dortigen Wäschereileistungen wird für externe Kunden erbracht. An den anderen HFR-Standorten (Billens, Meyriez-Murten und Riaz) wird die Wäsche bereits seit Längerem von einem Partnerunternehmen verarbeitet.

Das HFR würde mit seinem Auslagerungsentscheid dem Beispiel der meisten übrigen Spitäler der Region folgen, darunter das Interkantonale Spital der Broye (HIB), das Dalerspital, die Clinique Générale, die Insel Gruppe in Bern, das Universitätsspital Lausanne (CHUV), das Hôpital Neuchâtelois (HNE) und das Spital Wallis.

Letzte Aktualisierung am 27.11.2017 um 09:20