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News

Das Freiburger Brustzentrum hat seinen Auftrag 2016 vollumfänglich erfüllt

2016 betreute das Freiburger Brustzentrum fast 190 neue Fälle von Brustkrebs. Das entspricht einer Zunahme von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und zeigt, dass ein multidisziplinärer Ansatz zur Behandlung dieser Erkrankung sinnvoll ist. Das Kompetenzzentrum wurde vor drei Jahren vom Dalerspital und dem freiburger spital (HFR) im Sinne einer koordinierten Behandlung von Brustkrebspatientinnen gegründet. Die offizielle Anerkennung des Zentrums durch die Krebsliga Schweiz und die Schweizerische Gesellschaft für Senologie läuft.

Das Freiburger Brustzentrum, das beauftragt ist, die multidisziplinäre Betreuung von Brustkrebspatientinnen sicherzustellen, entstand aus der engen Zusammenarbeit zwischen dem Dalerspital und dem HFR. Das Kompetenzzentrum vereint und koordiniert die Expertise von Ärztinnen und Ärzten verschiedener Fachbereiche (Brustchirurgie, Gynäkologie, Radiologie, Onkologie, Radio-Onkologie, Pathologie, Onkogenetik, plastische Rekonstruktionschirurgie) sowie einer Breast Care Nurse, deren Kompetenzen sich gegenseitig ergänzen. Die Zunahme der behandelten Frauen zeigt die Relevanz dieses Angebots. Im vergangenen Jahr wurden 190 neue Fälle individuell betreut. Dies entspricht einer Zunahme von 7,4 Prozent im Vergleich zu 2015. Nun strebt das Brustzentrum den Erhalt des Qualitätslabels an, das von der Krebsliga Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie (SGS) gemeinsam vergeben wird. Für diese Anerkennung müssen bestimmte qualitative und quantitative Kriterien im Bereich der Behandlung und Betreuung von Brustkrebspatientinnen erfüllt sein.

Seit September 2016 leitet Dr. med. Laurent Rosset, Facharzt FMH für Onkologie, als Nachfolger von Dr. med. Michel Spreng das Brustzentrum Freiburg. Der neue Direktor ist zufrieden mit der Struktur, die grosse Vorteile bringt: "Dank dem Brustzentrum konnten die medizinischen Leistungen für die Freiburger Bevölkerung qualitativ weiter verbessert werden." Prof. Dr. med. Jean Bouquet de la Jolinière, stellvertretender Direktor des Zentrums, betont, wie wichtig der Einsatz aller Beteiligten für den Erfolg des Projekts ist: "Der Austausch von medizinischem Fachwissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen zwischen den Mitgliedern des Zentrums ist ein Paradebeispiel für die Transversalität und die effiziente Zusammenarbeit zum Wohle der Patientinnen."

Das Freiburger Brustzentrum ist schweizweit das erste Projekt dieser Art, das gemeinsam von einer Privatklinik und einem öffentlichen Spital umgesetzt wurde. Das Verfahren zur Akkreditierung durch die Krebsliga Schweiz und die Schweizerische Gesellschaft für Senologie ist derzeit im Gang. Für 2017 ist ein Audit der Betriebsabläufe des Zentrums geplant. Das Label wird als offizielle Anerkennung an Zentren verliehen, die im Bereich der Patientenbehandlung strenge Qualitätskriterien erfüllen. Es fördert somit die Behandlungsqualität und würdigt gleichzeitig den Einsatz der Fachpersonen, die sich seit Jahren für das Zentrum einsetzen.

Letzte Aktualisierung am 25.05.2018 um 10:22