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News

Internationaler Kongress für Reproduktionsmedizin

Über 12 000 Teilnehmer werden in Genf zum 33. Kongress der Europäischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Embryologie (ESHRE) erwartet. Der Kongress findet vom 2. bis 5. Juli 2017 unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. Anis Feki, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des HFR, statt und versammelt die renommiertesten Spezialisten für Reproduktionsmedizin und -wissenschaft auf europäischer und internationaler Ebene.

Der jährlich stattfindende Kongress der ESHRE (European Society of Human Reproduction and Embryology) gilt weltweit als wichtigste Veranstaltung im Bereich der Reproduktionsmedizin und -wissenschaft. Die 33. Ausgabe findet vom 2. bis 5. Juli im Kongress- und Messezentrum Palexpo in Genf und damit seit der Gründung der ESHRE 1985 zum zweiten Mal in der Schweiz statt. Den Vorsitz hat Prof. Dr. med. Anis Feki, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des HFR. Als ehemaliges Vorstandsmitglied der ESHRE vertritt er diese auch in der Fachorganisation EBCOG (Board and College of the Obstetrics and Gynaecology). Ferner ist er für das europäische Ausbildungsprogramm in Reproduktionsmedizin verantwortlich.

Der Grossanlass macht Genf während vier Tagen zum Zentrum der Reproduktionsmedizin und zum Treffpunkt internationaler Spitzenkräfte eines äusserst dynamischen Fachgebiets. Rund 12 000 Teilnehmer werden erwartet. Einzelne Veranstaltungen werden von einer Gruppe von Spezialistinnen und Spezialisten des HFR, darunter Prof. Dr. med. Feki, Prof. Dr. med. Jean Bouquet de la Jolinière, Stellvertretender Chefarzt, und Dr. med. Rosalie Cabry-Goubet, Oberärztin, geleitet. Einen weiteren freiburgischen Akzent wird die Landwehr setzen, die bei der Eröffnungsfeier am 2. Juli auftritt.

Auf dem Programm: Fruchtbarkeit von Transmenschen und Co-Parenting
Die Themenwahl ist vielfältig und geht von der Erhaltung der Fruchtbarkeit über Endometriose hin zur hormonellen Stimulation bei medizinisch unterstützter Fortpflanzung. Erstmals finden Vorträge zur Fruchtbarkeit von Transmenschen und zur Dreielternschaft (Co-Parenting) statt. Ein weiteres besonderes Merkmal des Kongresses ist neben seiner Grösse und Ausstrahlung die Tatsache, dass er Fachkräfte unterschiedlichster Disziplinen vereint. Ärzte, Pflegefachpersonal, aber auch Biologen, Endokrinologen und andere Spezialisten werden die diversen Veranstaltungen, Vorträge und Podiumsdiskussionen gemeinsam besuchen. Die Anwesenheit international anerkannter Experten bietet eine hervorragende Gelegenheit zur Weiterbildung und zum wissenschaftlichen Austausch.

Höhepunkt des Kongresses werden die acht Operationen sein, die am 4. Juli vom Inselspital in Bern live nach Genf übertragen werden. Unter anderem nimmt Prof. Dr. med. Feki dabei eine Entfernung einer gutartigen Geschwulst (Myomektomie) vor, bei der die Gebärmutterarterie vorübergehend abgeklemmt wird. Die Zuschauer können Fragen stellen und die theoretischen Ausführungen dank dieser Übertragung durch einen praktischen Teil ergänzen.

Letzte Aktualisierung am 27.09.2018 um 16:49