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Die Gesundheit, seit Menschengedenken ein wichtiges Anliegen, ist heute zu einem zentralen Thema geworden, das uns tagtäglich beschäftigt. Das HFR steht deshalb regelmässig im Fokus des Medieninteresses und der politischen und wirtschaftlichen Tagesaktualität – auf kantonaler wie auf nationaler Ebene.

Neben spezifischen Informationen für Medienschaffende finden Sie sämtliche News, Veranstaltungshinweise, Medienmitteilungen sowie weitere Infos in Zusammenhang mit der Tätigkeit und Entwicklung des freiburger spitals.

News

Mehr Platz für die Kardiologie und weitere Abteilungen

Die Kardiologie des freiburger spitals (HFR) hat zu wenig Platz. Deshalb entsteht derzeit ein neues Gebäude, das bis Ende Sommer 2018 fertiggestellt werden soll. Es bietet mehr Raum für die Koronarografie und Elektrophysiologie sowie weitere Abteilungen. Gesamtkosten des Projekts: 8 Millionen Franken.

Aufgrund ihrer wachsenden Tätigkeit braucht die Kardiologie des HFR Freiburg - Kantonsspitals mehr Platz. Die aktuellen Räumlichkeiten wurden 2006 für die Behandlung von 350 Fällen pro Jahr eingerichtet. Heute wird der Koronarografie-Raum am Standort Freiburg schweizweit am häufigsten genutzt. Die Abteilung nimmt dort jährlich 2800 dieser Untersuchungen vor, die Hälfte davon bei Notfallpatienten (rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche). Die Koronarografie, die unter lokaler Betäubung stattfindet, wird bei Verdacht auf eine Erkrankung der Herzkranzgefässe angeordnet. Dabei wird ein Katheter in die Gefässe eingeführt, um diese sichtbar zu machen. Bei der Hälfte der Fälle wird anschliessend eine Koronarangioplastie gemacht (Legen von Stents zur Stabilisierung der Erkrankung).

Am Standort Freiburg wird ein Verbindungsgebäude mit drei Stockwerken entstehen, das ungefähr 8 Millionen Franken kosten soll. Der oberste Stock des Neubaus (Gesamtfläche 530 m2) ist für die Kardiologie bestimmt. Welche Abteilungen die beiden unteren Stockwerke beziehen werden, steht noch nicht fest. Die neuen Räumlichkeiten können im Herbst 2018 in Betrieb genommen werden. Der Ausbau ermöglicht eine grössere Flexibilität beim Legen von Herzschrittmachern und eine Steigerung der elektrophysiologischen Untersuchungen, die dazu dienen, Herzrhythmusstörungen und deren Ursachen zu erkennen.

Eine Herzensangelegenheit

Die Abteilung Kardiologie des HFR nimmt verschiedene Untersuchungen und Eingriffe am Herz oder dessen Gefässen vor. Nicht invasiv sind beispielsweise das Elektrokardiogramm oder EKG (Aufzeichnung des Herzrhythmus durch Elektroden, die auf dem Brustkorb angebracht werden), die transthorakale Echokardiografie (durch Schallkopf auf der Haut) und die transösophageale Echokardiografie (Einführen einer Sonde in die Speiseröhre unter Lokalanästhesie), Belastungstests auf dem Laufband oder Fahrrad und Langzeitaufzeichnungen des Blutdrucks oder des Herzrhythmus. Die invasive Kardiologie entwickelt sich im Bereich der Behandlung von organischen Herzkrankheiten (Erkrankung der Herzkranzgefässe oder der Herzklappen oder Erbkrankheiten) und Herzrhythmusstörungen rasch weiter.

Letzte Aktualisierung am 27.09.2018 um 16:49