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News

Stellungnahme betr. der Betreuung eines Patienten auf der Notfallstation Freiburg

Die Betreuung eines betagten Patienten auf der Notfallstation am HFR Freiburg - Kantonsspital hat diverse Reaktionen ausgelöst, nachdem Anfang Oktober Beiträge in „La LIberté" und auf RTS veröffentlicht wurden. Inzwischen ist auch eine parlamentarische Anfrage an den Staatsrat eingegangen, die sich auf den Beitrag in „La LIberté" bezieht. Das freiburger spital (HFR) hält fest, dass zwischen dem Tod des Patienten und der Wartezeit auf der Notfallstation kein kausaler Zusammenhang besteht.

Am 4. Oktober 2017 veröffentlichte „La Liberté" einen ganzseitigen Beitrag in Zusammenhang mit der Betreuung eines betagten Patienten auf der Notfallstation am HFR Freiburg - Kantonsspital (Titel: „Admis à l'HFR Fribourg pour une fracture, un octogénaire décède après des heures d'attente / Une mort aux urgences qui indigne"). Am 5. und 6. Oktober gingen auch auf RTS1, dem Westschweizer Radio, zwei längere Beiträge in der Rubrik „Forum" über den Sender.

Diese Beiträge und Sendungen haben ein grosses internes und externes Echo ausgelöst. Unter anderem ist inzwischen beim Staatsrat eine parlamentarische Anfrage von Grossrätin Chantal Müller und Grossrat Philippe Savoy eingetroffen. Sie beziehen sich auf den Beitrag in „La LIberté" und stellen die Frage nach der Einrichtung eines geriatrischen Notfalls. Ohne der Beantwortung der Frage durch den Staatsrat vorzugreifen, nimmt das HFR dies zum Anlass, um zum Fall der Betreuung des Patienten auf der Notfallstation Stellung zu nehmen.

Die Medienbeiträge erwecken den Eindruck, dass der Patient gestorben ist, weil er zu lange auf der Notfallstation warten musste. Dies ist nicht der Fall. Der Titel in „La Liberté" ist falsch: Es gibt keinen kausalen Zusammenhang zwischen der Wartezeit in der Notfallstation und dem Tod des Patienten. Der Patient ist auf natürliche Weise gestorben. Richtig ist, dass die Wartezeit im Wartesaal zu lange war (rund 3 Stunden). Dies ist bedauerlich, wie bereits Chefarzt Dr. med. Vincent Ribordy im Beitrag von „La LIberté" festhält, zumal ein spezielles Betreuungskonzept für ältere Patienten auf der Notfallstation Freiburg existiert und das Personal regelmässig geschult wird. Während des Aufenthaltes im Wartesaal wurde der Patient jedoch bereits den Umständen entsprechend betreut. Im Anschluss daran verbrachte er mehrere Stunden in der Notfallstation, wo verschiedene notwendige Untersuchungen durchgeführt wurden, bevor er in ein Bett in die Klinik für Orthopädie verlegt wurde. Abgesehen von der zu langen Wartezeit ist der Patient in medizinischer Hinsicht korrekt betreut worden.

Letzte Aktualisierung am 26.03.2018 um 17:49