Rheumatologie

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Was ist Rheumatologie genau?

Das Wort Rheumatismus kommt vom griechischen rheumatismos, was so viel heisst wie Abfliessen von Flüssigkeiten. Lange bezeichnete man damit Erkrankungen, die mit Entzündungen einhergingen. In unserer Zeit wurde der Begriff jedoch ausgedehnt auf alle nicht-chirurgischen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Der Rheumatologe behandelt also Krankheiten, welche die Gelenke, die Wirbelsäule und die Knochen betreffen.

Wann wendet man sich an einen Rheumatologen?

Die ambulante Sprechstunde der Abteilung Rheumatologie erlaubt die diagnostische und therapeutische Betreuung aller rheumatischen Leiden. Diese können degenerativer oder entzündlicher Natur sein oder auch die Knochen betreffen. Die Patienten werden von ihrem Arzt für eine Spezialsprechstunde oder im Rahmen eines rheumatologischen Notfalls zugewiesen.

Arthroseartige, degenerative Rheumatismen, gelenkferne Rheumatismen (Sehnenentzündung, Periarthritis, Fibromyalgie) und entzündliche Rheumatismen, akut oder chronisch (rheumatoide Polyarthritis, Psoriasis-Arthritis, Gicht, Morbus Bechterew), werden untersucht und nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt.

Schmerzhafte Rückenleiden oder Erkrankungen der Extremitäten (Ischias, Diskushernie, Wirbelsäulenentzündung oder -infektion, schwere Osteoporose mit Wirbelbrüchen) erfordern eine Hospitalisierung. Akute rheumatische Erkrankungen, seien sie entzündlich oder nicht, sind ebenfalls oft Grund für eine Einweisung (Polyarthritis, Spondylarthritis, einige Formen von Arthrose).

Wo im HFR wird Rheumatologie angeboten?

Im HFR Freiburg – Kantonsspital. Dank einer engen Zusammenarbeit mit verschiedenen Spezialgebieten des HFR (Radiologie, Labor, Immunologie, Neurologie, Neurochirurgie, Traumatologie und Orthopädie) können Patientinnen und Patienten optimal und interdisziplinär betreut werden. Die Bettenabteilung der Rheumatologie-Klinik beherbergt durchschnittlich 300 Patienten pro Jahr.

Das HFR Freiburg – Kantonsspital bietet radiologische Untersuchungen, Blutuntersuchungen, Spezialsprechstunden, medikamentöse Behandlungen, Intensiv-Physiotherapie (Übungen im Schwimmbad, Gymnastik individuell oder in Gruppen, Fitness usw.)

Ultraschalluntersuchungen (Knochen-Gelenk-Ultraschall) werden auch durchgeführt. Diese Technik erlaubt es dem Rheumatologen, die Diagnose zu verfeinern.

Letzte Aktualisierung am 07.02.2017 um 10:59