Unsere Strategie

Das HFR bewegt sich in einem Umfeld, das sich stark verändert. Die Bevölkerung wird immer älter, chronische Erkrankungen nehmen zu, Behandlungen werden immer öfter ambulant und nicht mehr stationär durchgeführt. Der Mangel an Spezialisten in der Medizin und Pflege spitzt sich zu. Hinzu kommen strengere Normen und Richtlinien, was oft bedeutende Investitionen nach sich zieht. Während die Ausgaben konstant hoch bleiben, sinken die Tarife für medizinische Leistungen im stationären und ambulanten Bereich.  Kurz: Die Einnahmen decken den Aufwand bei weitem nicht mehr.

Der Wettbewerbsdruck im Gesundheitswesen nimmt stetig zu. Das HFR muss sich in der Schweizer Spitallandschaft positionieren, um mit einem klaren Leistungsprofil seine Attraktivität zu wahren und eine gesunde finanzielle Basis zu schaffen.

Der Verwaltungsrat hat 2013 eine Strategie verabschiedet, die ein angemessenes Gleichgewicht zwischen einer patientennahen Versorgung und der Zentralisierung des spezialisierten Know-hows und der komplexen technischen Infrastruktur herstellt (Projekt „Stratego“). Gleichzeitig sorgen eine flexible Organisation und Infrastruktur für mehr Effizienz und Kosteneinsparungen, ohne jedoch die Qualität und Sicherheit der Versorgung zu beeinträchtigen. Die Umsetzung der Strategie wurde 2015 nach intensiver Analyse in einem weiteren Schritt verfeinert und angepasst (Projekt „Polaris“). Im gleichen Jahr wurde das Projekt „Master in Humanmedizin“, das gemeinsam mit der Universität Freiburg erarbeitet wurde, vom Grossen Rat verabschiedet. Mit diesem Engagement verstärkt das HFR seine Position als Spital mit Ausbildungsauftrag. Im September 2019 werden die ersten 40 Studenten ihr Masterstudium an der Universität Freiburg und am HFR aufnehmen.

Der Kostendruck und die Notwendigkeit einer verstärkten Positionierung des HFR in der Schweizer Spitallandschaft veranlassen das HFR, seine bisherige Strategie anzupassen. Die entsprechenden Arbeiten sind zurzeit im Gange. Details zur aktualisierten Strategie sind im Verlauf des Jahres 2019 zu erwarten.