Unsere Strategie 2030

Die Medizin von morgen beginnt schon heute

Das Gesundheitswesen in der Schweiz verändert sich rasant. Die Medien berichten regelmässig über die Entwicklungen in der ambulanten Versorgung, den Mangel an Hausärzten, Spezialisten oder Pflegepersonal, die Zusammenlegung von Leistungen, die finanziellen Schwierigkeiten der Spitäler, Kooperationen zwischen Spitälern (z. T. auch interkantonal) oder sogar über Spitalschliessungen.

Wir sind von diesen Entwicklungen direkt betroffen und haben uns entschieden, die Herausforderungen aktiv anzugehen. Mit einer Vision und einer Strategie für unser Spital und somit für den ganzen Kanton. Die Strategie, die wir Ihnen präsentieren, hat ein Ziel: Wir wollen ein wichtiger Akteur im Gesundheitswesen im Kanton Freiburg sein – und bleiben.

Die Strategie legt unsere Rolle für die kommenden zehn Jahre fest und ermöglicht es uns, unser Spital im Kanton stark zu positionieren. Unser medizinisches Know-how ist gross, die Qualität unserer Pflege anerkannt und unser Ruf als Ausbildungsspital hervorragend. Zusammen mit unseren äusserst kompetenten Mitarbeitenden und unseren Partnern im Gesundheitswesen wollen wir ein starkes Spital für Freiburg aufbauen. Ein Spital, das sich an der Medizin der Zukunft orientiert und gleichzeitig nahe am Patienten bleibt. Ein Ort, an dem der Patient selbstbestimmt über seine Behandlung entscheidet. 

 

Vierjahresplan: erfolgreiche Umsetzung

Um die Umsetzung der Strategie 2030 zu konkretisieren, wurde ein Vierjahresplan erstellt. Trotz der Covid-19-Pandemie und ihrer weitreichenden Auswirkungen auf das Spitalmanagement wurden alle darin vorgesehenen Massnahmen umgesetzt:

  • Konzentration der Notfälle in der 24-Stunden-Notaufnahme am HFR Freiburg – Kantonsspital und Einrichtung von Permanences an den Standorten Meyriez-Murten, Tafers und Riaz
  • Konzentration der stationären Chirurgie am Standort Freiburg; Renovation und Wiedereröffnung von zwei Operationssälen für ambulante Eingriffe am Standort Riaz
  • Start eines Pilotprojekts für ein Gesundheitszentrum Süd in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsnetzen der drei südlichen Bezirke (Glane, Greyerz und Vivisbach)
  • Reorganisation der Rehabilitation mit Konzentration der Versorgung an den Standorten Meyriez-Murten, Tafers und Riaz
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29.06.2022 : Gesundheitszentrum Süd: ein neues Angebot für eine koordinierte ambulante Versorgung

Die Gesundheitsnetze des Greyerz-, Glane- und Vivisbachbezirks und ihre Partner gründen gemeinsam mit dem freiburger spital (HFR) das Gesundheitszentrum Süd. Dieses soll an den Standorten Riaz, Billens und Châtel-Saint-Denis bürgernahe ambulante Leistungen für die Bevölkerung der drei Bezirke anbieten.

24.05.2022 : HFR Tafers – Die Projekte sind auf Kurs

Nach turbulenten Zeiten hat sich die Situation am Standort Tafers stabilisiert. Medizinische Angebote wurden wiederaufgebaut, weitere sind geplant. Das HFR Tafers folgt dabei einer klaren Strategie. Zentral sind der Aufbau eines Gesundheitszentrums und die Zusammenarbeit mit regionalen Stellen wie dem Gesundheitsnetz Sense.

13.04.2022 : Das „Maison de garde“ in der Permanence des HFR Riaz wird weiterbetrieben

Die Hausärztinnen und Hausärzte des Bereitschaftsdienstkreises des Greyerzbezirks haben dem Weiterbetrieb des „Maison de garde“ mit grosser Mehrheit zugestimmt. Die Einrichtung, in der die Greyerzer Allgemeinmediziner einen Teil ihres Bereitschaftsdiensts leisten, befindet sich in der Permanence des HFR Riaz und wurde vor sechs Monaten eröffnet. Laut einer internen Umfrage sind die dort tätigen Hausärztinnen und -ärzte sowie die rund 120 Patientinnen und Patienten, die dort jeden Monat betreut werden, mit dem Konzept zufrieden.

25.03.2022 : Das HFR stellt die stationäre Tätigkeit am Standort Billens endgültig ein

Die im Rahmen der Strategie 2030 des freiburger spitals (HFR) angekündigte Zusammenlegung und Neuorganisation der stationären Rehabilitation wird konkret: Am 28. und 29. März ziehen die verschiedenen Rehabilitationsabteilungen des HFR um. Diese Umzüge markieren auch das Ende der stationären Leistungen am Standort Billens. Damit ist für das Gesundheitsnetz Glane (Réseau santé de la Glâne, RSG) der Weg frei, um die Einrichtung eines Gesundheitszentrums im südlichen Kantonsteil abzuschliessen.

15.12.2021 : Die Notaufnahme in Tafers wird am 1. Januar 2022 offiziell zur Permanence

Wie im Mai 2021 angekündigt, wird die Notaufnahme des HFR Tafers in eine Permanence umgewandelt. Betreut werden erwachsene Patientinnen und Patienten ohne Termin, die eine ambulante Versorgung in nicht lebensbedrohlichen Notfällen benötigen. Die Permanence ist täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet.

01.10.2021 : Eröffnung des „Maison de garde“ in der Permanence des HFR Riaz

Das freiburger spital (HFR) und der Bereitschaftsdienstkreis des Greyerzbezirks arbeiten im neu entstandenen „Maison de garde“, das am Montag, 4. Oktober 2021 in der Permanence des HFR Riaz eröffnet wird, zusammen. Die Hausärztinnen und -ärzte werden dort ausserhalb der Öffnungszeiten ihrer Praxis ihren Bereitschaftsdienst leisten. Die Patientinnen und Patienten profitieren so von einer harmonisierten Versorgung mit einem Triage-System, das ihre Zuweisung in den geeigneten Fachbereich ermöglicht.

17.09.2021 : Neuorganisation der Rehabilitation

Eine neue Etappe der Strategie 2030 des freiburger spitals (HFR) steht bevor: die Zusammenlegung und Neuorganisation der stationären Rehabilitation. Diese Massnahme markiert das Ende dieses Fachgebiets am Standort Billens und bereitet den Weg für die Entwicklung von neuen ambulanten Dienstleistungen für die Bevölkerung des Glanebezirks. Ein entsprechender Antrag wurde beim Staatsrat eingereicht.

09.07.2020 : Wiedereröffnung des OP-Trakts in Riaz ab 31. August

Nach Renovierungs- und Sanierungsarbeiten wird die ambulante Tätigkeit im Operationstrakt des HFR Riaz am 31. August 2021 wiederaufgenommen. Damit hält das freiburger spital (HFR) sein Versprechen, trotz einer Verzögerung aufgrund von Covid-19 und dem Fachkräftemangel.

11.06.2020 : Die HFR-Strategie 2030 ist auf Kurs

Die Ende 2019 präsentierte Strategie 2030 des freiburger spitals (HFR) ist auf Kurs – trotz der Coronaviruskrise. So wurden unter anderem die Zentralisierung komplexer Operationen am Standort Freiburg, die Eröffnung des Kompetenzzentrums für Palliative Care und das Konzept für die zukünftigen Gesundheitszentren – ein Pilotprojekt startet im August – abgeschlossen. Eine Übersicht.

31.05.2021 : HFR Tafers richtet eine Permanence ein

Im HFR Tafers wird in den kommenden Monaten die Notfallstation in eine Permanence umgewandelt. Der Entscheid des Verwaltungsrats des freiburger spitals (HFR) schafft Klarheit und ist ein wichtiger Schritt, um die langfristige Zukunft des Standorts in Tafers zu sichern.

12.10.2020 : Die Abteilung Palliative Care an einem einzigen Standort

Die Abteilung Palliative Care des freiburger spitals (HFR) befindet sich nunmehr an einem einzigen Standort, und zwar in der ehemaligen Villa St. François unweit des HFR Freiburg – Kantonsspitals. Die Villa, die wegen Umbau seit März dieses Jahres geschlossen war, nimmt ab dem 17. Oktober 2020 wieder Patientinnen und Patienten auf. Die Palliativpatienten, die vorübergehend am HFR Billens untergebracht waren, kehren bereits am 14. Oktober in die umgebauten Räumlichkeiten zurück.

23.09.2020 : Das HFR stellt die ersten Weichen seines Vierjahresplans

Das freiburger spital (HFR) stellt die ersten Weichen seines Vierjahresplans ‒ ein grosser Schritt zur Umsetzung der Strategie HFR 2030. Das HFR wird schrittweise umgebaut, um ein Gesundheitsnetz im Dienste der Bevölkerung zu bilden. Die Aufträge jedes Standorts sind numehr klar definiert und bis Ende 2022 werden bereits zwei Gesundheitszentren betriebsbereit sein. Im Hinblick auf diese Zukunftspläne bricht das HFR nun auf zu einem Roadtrip, um der Bevölkerung seine Strategie vorzustellen.

08.07.2020 : Neuorganisation der Operationstrakte und Notfallstationen

Die Coronakrise beschleunigt die Umsetzung der Strategie 2030 des freiburger spitals (HFR): Die Operationstrakte und Notfallstationen werden neu organisiert, um die ambulante Tätigkeit auszubauen und die Effizienz zu steigern. Die Zentralisierung der gesamten Operationstätigkeit am Standort Freiburg bleibt gemäss Strategie das Ziel. Zur Entlastung sollen am HFR Riaz bis spätestens Anfang 2021 ambulante Operationen wieder aufgenommen werden, bis am Standort Freiburg die Strukturen für ein ambulantes Operationszentrum geschaffen sind. Die Operationstätigkeit am HFR Tafers wird aufgehoben. In Riaz wird die Notfallstation definitiv in eine Permanence umgewandelt, in Tafers wird die Notfallstation wieder rund um die Uhr geöffnet. Die Sicherheit der medizinischen Versorgung wird durch diese Massnahmen weiterhin gewährleistet und die Qualität verbessert.

19.02.2020: Kardiovaskuläre Rehabilitation und Palliative Care ziehen um

Wie im Rahmen der Strategie 2030 des freiburger spitals (HFR) angekündigt, wird die Abteilung kardiovaskuläre Rehabilitation ans HFR Meyriez-Murten verlegt. Der Umzug findet vom 11. bis 13. März 2020 statt. Auch der Zusammenschluss der Palliative Care wird konkret: Im Hinblick auf die Schaffung eines einzigen Kompetenzzentrums am Standort Freiburg wird die Villa St. François an die zukünftigen Bedürfnisse angepasst. Während des Umbaus werden die Patienten vom 24. März bis Herbst 2020 vorübergehend ans HFR Billens verlegt.

27.11.2019: Die Strategie 2030: eine solide Zukunftsperspektive

Mit einer klaren Vision und Strategie 2030 stellt sich das freiburger spital (HFR) für die Zukunft neu auf. Der Strategieplan des Verwaltungsrats für die nächsten zehn Jahre trägt den aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen Rechnung und beinhaltet sieben strategische Ziele. Der Kern für die künftige Ausrichtung des HFR liegt in einer starken Präsenz in den Regionen, einem leistungsfähigen Spitalzentrum in der demografischen Kantonsmitte, im Ausbau des Partnernetzwerks und im Einsatz der digitalen Medizin. Umfassende stationäre und ambulante Leistungen und eine optimierte Versorgung vor, während und nach dem Spitalaufenthalt tragen zu einer medizinischen Pflege bei, die konsequent auf die Bedürfnisse der Patienten ausgerichtet ist.

Unsere Strategie 2030: Die Medizin der zukunft beginnt schon heute

LIEBE PATIENTINNEN UND PATIENTEN,
GESCHÄTZTE PARTNER,
SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN,

Das Gesundheitswesen in der Schweiz verändert sich seit einiger Zeit rasant. Medien berichten regelmässig über den Mangel an Hausärzten oder Spezialisten, über die Zusammenlegung von Leistungen, über finanzielle Schwierigkeiten der Spitäler oder – auch ausserkantonal – über Kooperationen zwischen Spitälern oder sogar über Spitalschliessungen. Haben Sie sich auch schon gefragt, was eigentlich die Ursachen sind für diese beunruhigenden Schlagzeilen? Und wie Lösungen aussehen könnten?

Auch wir sind von den Entwicklungen im Gesundheitswesen direkt betroffen. Wir haben uns entschieden, diese Herausforderungen aktiv anzugehen. Mit einer Vision und einer Strategie für unser Spital und somit für unseren ganzen Kanton.

Die Strategie, die wir Ihnen auf den nächsten Seiten präsentieren, hat ein Ziel: Wir wollen ein wichtiger Akteur im Gesundheitswesen im Kanton Freiburg sein – und bleiben. Die Strategie legt unsere Rolle für die kommenden zehn Jahre fest und trägt dazu bei, unser Spital im Kanton stark zu positionieren.

Unser medizinisches Knowhow ist gross, die Qualität unserer Pflege anerkannt und unser Ruf als Ausbildungsspital hervorragend. Zusammen mit unseren Mitarbeitenden, die über grosse Kompetenzen verfügen, und unseren Partnern im Gesundheitswesen wollen wir ein starkes Spital für Freiburg aufbauen. Ein Spital, das sich an der Medizin der Zukunft orientiert, und gleichzeitig nahe am Patienten bleibt. Und wo der Patient selbstbestimmt über seine Behandlung entscheidet.

WIR FREUEN UNS AUF DIESE HERAUSFORDERUNG.

Im Namen des Verwaltungsrates und des Direktionsrates

Didier Castella, Verwaltungsratspräsident a. i.
Annamaria Müller, designierte Verwaltungsratspräsidentin (per 1.1.2020)
Marc Devaud, Generaldirektor

WIR FREUEN UNS AUF DIESE HERAUSFORDERUNG.