Operationstrakte in Riaz und Tafers bleiben länger geschlossen

Der Bundesrat lockert die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus weiter – damit ist ungewiss, wie sich die Zahl der Infektionen entwickeln wird. Um im Fall einer erneuten Welle rasch betriebsbereit zu sein, hat das freiburger spital (HFR) beschlossen, die Schliessung der Operationstrakte am HFR Riaz und HFR Tafers bis auf Weiteres zu verlängern. Das spezialisierte Personal der Aussenstandorte (Anästhesie, Intensivpflege, Notfall), das derzeit bereits in Freiburg tätig ist, bleibt an diesem Standort, um die dortigen Teams zu unterstützen. Diese Massnahme ermöglicht es ausserdem, die Versorgung während der chronischen Phase von COVID-19 zu gewährleisten.

Die Patientinnen und Patienten, für die ein Eingriff in Riaz und Tafers vorgesehen war, werden von ihrem gewohnten Facharzt und Chirurgen betreut, der Eingriff findet jedoch am HFR Freiburg – Kantonsspital statt. Sprechstunden der allgemeinen und orthopädischen Chirurgie werden weiterhin am HFR Riaz und am HFR Tafers durchgeführt. An allen Standorten wurden kontrollierte, gesicherte und getrennte Patientenpfade eingerichtet, um die sichere Betreuung von COVID- und Nicht-COVID-Patienten zu gewährleisten.

Das HFR kann die verschiedenen Massnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 jederzeit anhand der Entwicklung der Pandemie anpassen. Wir halten Sie über allfällige Änderungen auf dem Laufenden.

Zur Erinnerung: In Übereinstimmung mit der Verordnung des Bundesrats hat das HFR Ende April seine Spitaltätigkeit wieder aufgenommen. Als Erstes wurde an allen Standorten die ambulante Tätigkeit weitergeführt, insbesondere Sprechstunden sowie chirurgische Eingriffe in allen Fachbereichen am Standort Freiburg.

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