HFR und Unifr erhalten Förderung für ihre Forschung zur Immuntherapie bei Lungenkrebs
Prof. Dr. med. Alessandra Curioni-Fontecedro, Chefärztin der Abteilung Onkologie am freiburger spital (HFR), und von der Universität Freiburg (Unifr) erhalten einen TANDEM-Beitrag 2026 der ISREC Stiftung. Dieser Beitrag unterstützt ihr gemeinsames Forschungsprojekt im wichtigen Bereich der Immuntherapie bei Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs. Das HFR ist stolz darauf, mit Alessandra Curioni-Fontecedro eine so innovative und erfolgreiche Chefärztin in der Onkologie in seinen Reihen zu haben.
Es ist bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass Prof. Dr. med. Curioni-Fontecedro für ihre Arbeit ausgezeichnet wird (Link Blog zum Stern-Gattiker-Preis). Und zum ersten Mal gehören die Unifr und das HFR zu den Begünstigten eines TANDEM-Beitrags der ISREC Stiftung – zusammen mit sechs weiteren Forschungsteams aus Lausanne, Bern, Zürich und Basel. Das HFR ist stolz darauf, mit Alessandra Curioni-Fontecedro eine so innovative und erfolgreiche Chefärztin in der Onkologie in seinen Reihen zu haben. Es begrüsst diese erneute Würdigung der Zusammenarbeit zwischen der klinischen Forschung am HFR und der akademischen Forschung an der Unifr.
Lungenkrebs ist weltweit und auch in der Schweiz die häufigste krebsbedingte Todesursache. Trotz der erheblichen Fortschritte, die dank der heutigen Behandlungsmöglichkeiten erzielt wurden, können Resistenzen auftreten. Die Teams von Prof. Dr. med. Alessandra Curioni-Fontecedro und Prof. Jens Stein haben ihre Kräfte gebündelt, um die Mechanismen zu verstehen, die zu einer Resistenz gegen die Immuntherapie führen. Die Immuntherapie ist die am häufigsten eingesetzte Behandlung bei Patientinnen und Patienten mit Lungenkrebs. Ziel ist es, auf dieser Grundlage neue Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Das nicht-kleinzellige Lungenkarzinom (NSCLC) ist eine häufige Form von Lungenkrebs, die bei vielen Patientinnen und Patienten auf eine Immuntherapie anspricht. Einige entwickeln jedoch Resistenzen. Das geförderte Projekt hat zum Ziel, mithilfe einer Kartierung der Zytokine – kleiner Moleküle, die die Immunantwort regulieren – zu bestimmen, welche Patientinnen und Patienten auf eine Immuntherapie ansprechen werden und welche nicht.
Das Projekt wird eine Kohorte von 50 bis 100 Patientinnen und Patienten umfassen. In Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten für künstliche Intelligenz hofft das Team, die Reaktion auf Behandlungen mit Immuncheckpoint-Inhibitoren vorhersagen zu können.