Movember: Einblicke in die Physiotherapie und die Nuklearmedizin bei der Behandlung von Prostatakrebs
Im Aktionsmonat Movember organisiert das Prostatazentrum Freiburg einen Publikumsvortrag in französischer Sprache. Im Fokus stehen die in der Nuklearmedizin erzielten Fortschritte bei der Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs sowie die Bedeutung der Physiotherapie als begleitende Massnahme während des gesamten Behandlungsverlaufs. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 11. November 2026, um 18.30 Uhr im HFR Freiburg – Kantonsspital statt.
Jeder achte Mann erkrankt im Laufe seines Lebens an Prostatakrebs. Mit schweizweit jährlich über 8300 neu registrierten Fällen (rund 340 davon im Kanton Freiburg) handelt es sich um die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Prostatakrebs gehört aber auch zu den Krebsarten mit den besten Heilungschancen, insbesondere dank fortschrittlicher Diagnoseverfahren und wirksamer Therapien. Dennoch können eine Krebsdiagnose und die damit einhergehende Behandlung das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen grundlegend ändern.
Publikumsvortrag über Physiotherapie und Nuklearmedizin
Das Prostatazentrum Freiburg organisiert am Mittwoch, 11. November 2026, um 18.30 Uhr am HFR Freiburg – Kantonsspital einen Publikumsvortrag mit dem Titel «Physiotherapie und Nuklearmedizin im Dienste der Patienten» (auf Französisch).
Ein Physiotherapeut wird die Vorteile der Physiotherapie vor und nach einer Strahlentherapie oder einer operativen Entfernung der Prostata (Prostatektomie) erläutern, insbesondere im Hinblick auf die Vorbeugung oder Verringerung des Inkontinenzrisikos.
Darüber hinaus bietet ein Spezialist der Nuklearmedizin einen Überblick über die Möglichkeiten, die sich dank der molekularen Bildgebung bei der Diagnose und Behandlung von Prostatakrebs ergeben. Dank dieser Technik können vom Krebs befallene Bereiche präzise lokalisiert werden (PET/CT-Untersuchungen). In bestimmten Fällen können zu therapeutischen Zwecken auch radioaktive Substanzen gezielt gegen Tumorzellen eingesetzt werden, was weitere Behandlungswege eröffnet.
Patientenzufriedenheit am Prostatazentrum Freiburg
Seit der Gründung des Prostatazentrums Freiburg im Jahr 2016 haben mehr als 1600 Patienten von einer spezifischen Betreuung auf der Grundlage einer multidisziplinären Fallbesprechung und einer uro-onkologischen Überwachung profitiert, und dies von der Diagnose bis zum Behandlungsabschluss.
Mit einem vorwiegend konservativen Ansatz der aktiven Überwachung bei Niedrigrisiko-Prostatakarzinomen legen das Prostatazentrum Freiburg und sein Team grossen Wert auf die Einhaltung der international anerkannten urologischen Leitlinien. Dieser Ansatz trägt dazu bei, die Rate der Überbehandlungen und deren Nebenwirkungen in einem frühen Stadium der Krankheit zu verringern.
Im Jahr 2026 führte das Prostatazentrum Freiburg eine Zufriedenheitsumfrage bei seinen Patienten durch. Fast 200 Personen nahmen daran teil, was einer Rücklaufquote von über 50 Prozent entspricht. Dafür dankt ihnen das Prostatazentrum Freiburg herzlich. Die allgemeine Zufriedenheitsrate lag bei 93,5 Prozent. Von den befragten Patienten würden 98 Prozent das Prostatazentrum Freiburg weiterempfehlen. Diese Ergebnisse verdeutlichen, wie bedeutend die multidisziplinäre Betreuung des Prostatazentrums Freiburg ist.