Massnahmen im Spital

Auf dieser Seite halten wir Sie auf dem Laufenden über die aktuelle Situation am HFR.

05.06.2020 - Kanton passt Leistungen im Testbereich an

Der Kanton Freiburg setzt die Zahl der Schnelltestzentren an den HFR-Standorten auf drei herab; dasjenige am Standort Meyriez-Murten wird geschlossen. Ab dem kommenden 7. Juni können sich Personen mit schwachen Symptomen somit an den HFR-Standorten Freiburg, Tafers und Riaz sowie am HIB Payerne testen lassen.  
 
Weil die epidemiologische Lage relativ ruhig ist, können die Zahl der HFR-Schnelltestzentren wie auch deren Öffnungszeiten nach einem Monat angepasst werden. Ab dem 7. Juni 2020 wird es somit noch drei statt vier HFR-Schnelltestzentren geben: HFR Freiburg – Kantonsspital, HFR Tafers und HFR Riaz. Testen lassen kann man sich an sieben Tagen die Woche, jeweils von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr.  
 
Seit dem 7. Mai 2020 wurden in den HFR-Schnelltestzentren 911 Personen getestet.  
 
Die Schnelltests, die keine ärztliche Untersuchung beinhalten, richten sich an Personen zwischen 16 und 65 Jahren, die nur geringe Symptome aufweisen und nicht zur Risikogruppe gehören. Vor dem Test muss ein Online-Fragebogen (Coronacheck Abilis) ausgefüllt werden, danach gibt es ein Ticket, mit dem man sich ins angegebene Schnelltestzentrum begeben kann.  Risikopersonen und/oder solche mit schweren Symptome müssen sich auch weiterhin an ihre Ärztin bzw. ihren Arzt oder an die Notfallärztin bzw. den Notfallarzt wenden.  
 
Das systematische Testen der Personen mit Symptomen und das Contact Tracing der positiven Fälle (Umgebungsuntersuchungen) gehören zu den wichtigsten Massnahmen zur Eindämmung des Virus. Dank des Contact Tracings, das im Kanton Freiburg seit dem 11. Mai 2020 zum Einsatz kommt, konnten 31 Personen isoliert und 47 Personen, die engen Kontakt zu einer infizierten Person hatten, unter Quarantäne gestellt werden. Derzeit befinden sich sechs Personen in Quarantäne. Seit Beginn der Pandemie wurden im Kanton 1164* bestätigte Fälle gezählt.  
 

29.05.2020 - Neue Lockerung der Besuchsregeln

Patienten, die nicht oder nicht mehr an COVID-19 leiden und die länger als einer Woche im Spital behandelt wurden, dürfen zu folgenden Bedingungen Besuch erhalten:

  • Besuchszeit von 14 bis 18 Uhr (Ankunft spätestens um 17 Uhr)
  • Höchstens 1 Besucher pro Patient und Tag
  • Der Besuch dauert höchstens eine Stunde

Um die Patienten zu schützen, werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, sich an die geltenden Sicherheitsmassnahmen zu halten: Sie müssen jederzeit eine Schutzmaske tragen und sich die Hände desinfizieren, bevor sie das Patientenzimmer betreten. Ausserdem setzen sie sich mit mindestens einem Meter Abstand zum Bett auf einen Stuhl und vermeiden jeglichen Körperkontakt zum Patienten. Persönliche Gegenstände (Kleidung, Handtasche usw.) werden auf dem Schoss oder mit genügend Abstand zur besuchten Person auf den Boden gelegt.

Der Besuch von Patienten, bei denen ein Verdacht auf COVID-19 besteht oder die an COVID-19 leiden, ist weiterhin nur in Ausnahmefällen, insbesondere in lebensbedrohlichen Situationen, erlaubt. Für Besuche in der Geburtenabteilung (durch den Vater), in der Pädiatrie (durch die Eltern) oder von Angehörigen in der Intensivpflege oder am Lebensende gelten Sonderregelungen.
Das HFR setzt alles daran, um die Sicherheit und den Komfort seiner Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Aus diesem Grund können die Schutzmassnahmen jederzeit angepasst oder verstärkt werden, wenn die Entwicklung der Lage dies erfordert.

13.05.2020 - Operationstrakte in Riaz und Tafers bleiben länger geschlossen

Der Bundesrat lockert die Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Coronavirus weiter – damit ist ungewiss, wie sich die Zahl der Infektionen entwickeln wird. Um im Fall einer erneuten Welle rasch betriebsbereit zu sein, hat das freiburger spital (HFR) beschlossen, die Schliessung der Operationstrakte am HFR Riaz und HFR Tafers bis auf Weiteres zu verlängern. Das spezialisierte Personal der Aussenstandorte (Anästhesie, Intensivpflege, Notfall), das derzeit bereits in Freiburg tätig ist, bleibt an diesem Standort, um die dortigen Teams zu unterstützen. Diese Massnahme ermöglicht es ausserdem, die Versorgung während der chronischen Phase von COVID-19 zu gewährleisten.

Die Patientinnen und Patienten, für die ein Eingriff in Riaz und Tafers vorgesehen war, werden von ihrem gewohnten Facharzt und Chirurgen betreut, der Eingriff findet jedoch am HFR Freiburg – Kantonsspital statt. Sprechstunden der allgemeinen und orthopädischen Chirurgie werden weiterhin am HFR Riaz und am HFR Tafers durchgeführt. An allen Standorten wurden kontrollierte, gesicherte und getrennte Patientenpfade eingerichtet, um die sichere Betreuung von COVID- und Nicht-COVID-Patienten zu gewährleisten.

Das HFR kann die verschiedenen Massnahmen im Zusammenhang mit COVID-19 jederzeit anhand der Entwicklung der Pandemie anpassen. Wir halten Sie über allfällige Änderungen auf dem Laufenden.

Zur Erinnerung: In Übereinstimmung mit der Verordnung des Bundesrats hat das HFR Ende April seine Spitaltätigkeit wieder aufgenommen. Als Erstes wurde an allen Standorten die ambulante Tätigkeit weitergeführt, insbesondere Sprechstunden sowie chirurgische Eingriffe in allen Fachbereichen am Standort Freiburg.

08.05.2020 - Covid-19-Schnelltest

Im Kanton Freiburg können nunmehr COVID-19-Schnelltests durchgeführt werden. Wer sich testen lassen möchte, muss vorher auf der Plattform Coronacheck Abilis einen Fragebogen ausfüllen, der das Kontaminationsrisiko ermittelt. Je nachdem wie die Fragen beantwortet werden, erhält der Patient eine Nachricht mit der Aufforderung, sich in einem Testzentrum zu melden.

Wichtig: Die Schnelltests sind nicht für Personen ohne Symptome gedacht. Besonders gefährdete Personen und/oder Personen mit schweren Symptomen müssen sich an ihren behandelnden Arzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden.

27.04.2020 - Lockerung der Besuchsregeln

Mit der schrittweisen Wiederaufnahme der Spitaltätigkeit lockert das freiburger spital (HFR) seine Besuchsregeln. Ab Montag, 27. April 2020 dürfen Patienten, die nicht oder nicht mehr an Covid-19 erkrankt sind, unter streng festgelegten Bedingungen Besucher empfangen.

Während der COVID-19-Pandemie sind Spitalbesuche zum Schutz der Patienten grundsätzlich untersagt. Mit der schrittweisen Wiederaufnahme der Spitaltätigkeit wird diese Regel nun jedoch gelockert: Ab Montag, 27. April 2020, dürfen Patienten, die nicht oder nicht mehr unter COVID-19 leiden und die länger als zwei Wochen im Spital behandelt wurden, Besuch erhalten. Die Zahl der Besucher ist auf zwei Personen pro Woche beschränkt und es darf immer nur eine Person beim Patienten sein. An allen Standorten sind Besuche von 14 bis 18 Uhr möglich (Ankunft bis spätestens 17 Uhr), und die Besuche dürfen höchstens eine Stunde dauern.

Um die Patienten zu schützen, werden die Besucher gebeten, sich an die geltenden Sicherheitsmassnahmen zu halten: Sie müssen jederzeit eine Schutzmaske tragen und sich die Hände desinfizieren, bevor sie das Patientenzimmer betreten. Sie setzen sich mit einem Meter Abstand zum Bett auf einen Stuhl und vermeiden jeglichen Körperkontakt zum Patienten. Persönliche Gegenstände (Kleidung, Handtasche usw.) werden auf dem Schoss oder mit genügend Abstand zur besuchten Person auf den Boden gelegt.

Der Besuch von Patienten, bei denen ein Verdacht auf COVID-19 besteht oder die an COVID-19 leiden, ist weiterhin nur in Ausnahmefällen, insbesondere in lebensbedrohlichen Situationen erlaubt. Für Besuche in der Geburtenabteilung (durch den Vater), in der Pädiatrie (durch die Eltern) oder von Angehörigen in der Intensivpflege oder am Lebensende gelten Sonderregelungen.

Das HFR setzt alles daran, um die Sicherheit und den Komfort seiner Patienten zu gewährleisten. Aus diesem Grund können die Sicherheitsmassnahmen jederzeit angepasst oder verstärkt werden, wenn die Entwicklung der Lage dies erfordert.

22.04.2020 - Informationen für Personen, die einen Patienten am HFR besuchen

Zum Schutz der Person, die Sie besuchen, sowie der anderen Patienten und des Personals, bitten wir Sie, folgende Regeln zu befolgen:

  • Sie müssen die Maske jederzeit über Nase und Mund tragen und dürfen sie nicht berühren.
  • Beim Betreten des Zimmers müssen Sie sich die Hände desinfizieren (Desinfektionsmittel ist im Zimmer verfügbar).
  • Sie dürfen keinen Körperkontakt mit der Person haben, die Sie besuchen (insbesondere keine Umarmungen).
  • Setzen Sie sich in mind. einem Meter Abstand zum Patienten auf einen Stuhl.
  • Legen Sie Kleidung auf Ihren Schoss oder über die Stuhllehne, nicht auf das Bett.
  • Alle Gegenstände, die Sie bei sich tragen, müssen Sie auf Ihren Schoss oder den Boden legen, nicht auf das Bett.
  • Der Besuch dauert höchstens eine Stunde.

Bei Fragen wenden Sie sich an das Personal der Pflegeabteilung.

Abteilung Spitalhygiene, 22.4.2020

16.04.2020 - Denken Sie nicht nur COVID-19, achten Sie auf Ihre Gesundheit!

In dieser Pandemiezeit beobachten Ärztinnen und Ärzte Freiburg (MFÄF) und die Ärzteschaft des HFR einen deutlichen Rückgang der Konsultationen in den Notaufnahmen der HFR-Standorte und in den Sprechzimmern der behandelnden Ärzte. Personen, die sich aus Angst vor COVID-19 nicht in ärztliche Betreuung begeben, setzten sich einem hohen Risiko aus.

Angesichts dieser besorgniserregenden Situation erinnern MFÄF und die HFR-Ärzteschaft daran, dass die Versorgung von lebensbedrohlichen Notfällen am HFR jederzeit gewährleistet ist und die behandelnden Ärzten zur Verfügung stehen, um Visiten zu Hause, telemedizinische Sprechstunden und Konsultationen in der Praxis vorzunehmen. Bei gesundheitlichen Problemen oder Ängsten sollten sich Betroffene so früh wie möglich an einen Arzt wenden.
Eine COVID-19-Erkrankung kann sich in vielen Formen manifestieren, und es kann z. B. schwierig sein, die Symptome einer Grippe von denen des neuen Virus zu unterscheiden.
Die Ärztinnen und Ärzte rufen daher Personen mit gesundheitlichen Problemen dazu auf, sich untersuchen zu lassen, bevor sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert.

In der Arztpraxis und in der Notaufnahme werden Patienten rasch und unter Einhaltung der Hygienemassnahmen in Zusammenhang mit dem Coronavirus behandelt. Zum Schutz aller Beteiligten werden die Behandlungspfade von Covid- und Nicht-Covid-Patienten streng voneinander getrennt.

 

VERHALTEN BEI GESUNDHEITSPROBLEMEN

Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person Symptome aufweist, die Sie für schwerwiegend halten (z. B. Brustschmerzen, schwere Atembeschwerden, plötzliche Lähmung, Bewusstseinsstörungen usw.), rufen Sie die Notrufzentrale 144 an.

Bei nicht lebensbedrohlichen Gesundheitsproblemen:

  1. Rufen Sie Ihren behandelnden Arzt an, der Ihren Gesundheitszustand kennt und Sie telefonisch oder im Rahmen einer Sprechstunde beraten kann.

Wenn Sie Ihren behandelnden Arzt nicht erreichen oder keinen Hausarzt haben:

  1. Rufen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst an. Die Nummern finden Sie unter https://www.smcf.ch/garde.

Auch an den Spitalstandorten ist die Betreuung gewährleistet, insbesondere in den Notaufnahmen in Freiburg, Riaz und Tafers, der Permanence in Meyriez-Murten sowie der Medizinischen Anlaufpraxis Freiburg (MAF). Die Behandlungspfade für Covid- und Nicht-Covid-Patienten sind überall getrennt.

Vermeiden Sie Risikoaktivitäten

Im Rahmen der Pandemie wiederholen die MFÄF und die Ärztinnen und Ärzte des HFR ihre Empfehlung, auf Risikosportarten wie Mountainbiken, Motorsport, Gleitschirmfliegen, Ski-Bergsteigen usw. zu verzichten, um im Fall eines schweren Unfalls die Intensivpflege oder die Operationstrakte nicht zu überlasten.

Ärztinnen und Ärzte Freiburg (MFÄF) und die Ärzte des freiburger spitals (HFR) raten ausserdem dringend von Selbstdiagnose und Selbstmedikation ab.

Medizinische Anlaufpraxis Freiburg Rue Georges-Jordil 4,
Fribourg
T. 026 321 11 44
HFR Freiburg ‒ Kantonsspital Kinder-/
Erwachsenennotfall
7/7 und 24h/24h
HFR Riaz Notaufnahme 8-22 Uhr Mo-So
HFR Tafers Notaufnahme 8-22h Uhr -So
HFR Meyriez-Murten Permanence 8-20 Uhr Mo-Fr
9-19 Uhr Sa/So und Feiertage
07.04.2020 - Das Seelsorgeteam ist auch an Ostern für die Patienten da

Ostern steht vor der Tür: Besonders in diesen Tagen möchte der ökumenische Seelsorgedienst des HFR den Patienten seine telefonische Unterstützung anbieten.

Unser Seelsorgeteam steht Patientinnen und Patienten jeglicher spirituellen Ausrichtung, Religion oder Konfession zur Verfügung, insbesondere in dieser Zeit des Besuchsverbots.

Pikettnummern:

  • Katholisch: 079 529 92 17
  • Reformiert: 079 835 23 02
24.03.2020 - Verlegung von Patienten an die Aussenstandorte

Im Rahmen des Gesundheitsorganisationsplans, den der Kanton für die Dauer der Coronavirus-Epidemie in der Schweiz aufgestellt hat, muss das HFR Freiburg – Kantonsspital den COVID-19-Patienten, die voraussichtlich auf der Intensivstation aufgenommen werden müssen, sowie Patienten, die an den peripheren Standorten aufgrund ihrer Gesundheitssituation nicht versorgt werden können, Vorrang geben. Um die in den kommenden Tagen erwartete, sich rasch verändernde Gesundheitssituation zu bewältigen, muss das HFR sowohl die Anzahl Betten in den Akutabteilungen der Inneren Medizin als auch die Kapazitäten der Abteilung Intensivpflege erhöhen.

Zu diesem Zweck hat das HFR damit begonnen, die Patientinnen und Patienten, welche die medizintechnische Infrastruktur des HFR Freiburg – Kantonsspitals nicht mehr benötigen, an die Aussenstandorte zu verlegen. Diese Massnahme erlaubt es, die Aufnahmekapazitäten des Standorts Freiburg für schwere COVID-19-Fälle zu erhöhen und ein Maximum an Intensivbetten bereitzuhalten.

Die Versorgung der Akutpatienten bleibt daneben an allen fünf Standorten gewährleistet.

21.03.2020 - Liebe werdende Mütter

Sie haben geplant, am HFR Freiburg – Kantonsspital zu entbinden. Nun haben die Medien angekündigt, dass unsere Geburtsabteilung im Rahmen des Kampfs gegen Covid 19 vorübergehend schliesst. Wir erhalten zahlreiche Anrufe von besorgten Eltern. Leider können wir im Moment noch nicht alle Ihre Fragen beantworten, aber wir versichern Ihnen, dass Ihre Betreuung gewährleistet ist.

Die Geburtsabteilung und die Gynäkologie des HFR bleiben offen. Je nachdem, wie sich die Pandemie entwickelt, ist es möglich, dass die Abteilung für eine bestimmte Zeit ins Dalerspital zieht, mit dem wir bereits jetzt eng zusammenarbeiten.

Durch diesen Umzug könnte das HFR zusätzliche Zimmer und Betten zur Betreuung der Covid-19-Patienten des Kantons gewinnen. Dieser allfällige Umzug ist Teil des kantonalen Aktionsplans. Ob und wann diese Massnahme umgesetzt wird, hängt davon ab, wie sich die Lage entwickelt.

Liebe Eltern, auch in dieser aussergewöhnlichen Situation und trotz der vielen Unsicherheiten werden die Teams der Geburtsabteilung und der Gynäkologie des HFR Freiburg – Kantonsspitals stets ihre wichtigste Mission erfüllen: sich um Sie und Ihr Kind zu kümmern.

Unsere Teams sind bereit, das zu tun, was im Bedarfsfall von ihnen verlangt wird, und stolz einen Beitrag zur zum Kampf gegen das Coronavirus zu leisten, indem sie „unsere” Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, damit alle versorgt werden können.

In der Zwischenzeit können Sie sich über die Medien und auf unserer Website informieren. Wir versichern Ihnen, dass wir alles daran setzen, um Sie optimal zu begleiten.

Bleiben Sie gesund … und bitte bleiben Sie zu Hause!

20.03.2020 - Neue Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus

Der Staatsrat ist der Ansicht, dass es entscheidend ist, das Coronavirus im ganzen Land mit einem einheitlichen Ansatz zu bekämpfen. Er nutzt aber den ganzen Spielraum, den der Bundesrat für die konkrete Umsetzung der Massnahmen auf Kantonsebene offen lässt. Um der angekündigten kritischen Situation im Gesundheitswesen die Stirn zu bieten, passt die Gesundheitsorganisation des Kantons die Betreuung der Patientinnen und Patienten in 3 Phasen an.

Die Entwicklung der derzeitigen gesundheitlichen Situation ist so, dass das sanitätsdienstliche Führungsorgan (SFO) und das kantonale Führungsorgan (KFO) einerseits die Notwendigkeit, die Kapazität der Intensivpflege im freiburger spital HFR zu erhöhen, und andererseits diejenige, die Betreuung aller Notfälle und Geburten zu reorganisieren und sich dabei auf die Aufnahmekapazitäten der Privatkliniken zu stützen, erkannt haben.

HFR, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Ambulanzen und Personal der Kliniken arbeiten so in den kommenden Monaten zusammen, um die Patientinnen und Patienten des Kantons Freiburg unter der Federführung des sanitätsdienstlichen Führungsorgans (SFO) zu betreuen.

Covid-19: Verstärkung der kantonalen Zusammenarbeit in drei Etappen

Phase 1: Ab Dienstag, 24. März

  • Die medizinische Permanence Freiburg (PMF) neben der Clinique générale (Georges-Jordil 4, 1700 Freiburg) verlängert ihre Öffnungszeiten: 24 Stunden/Tag anstatt wie derzeit von 9-21 Uhr. Eine Abdeckung während 24 Stunden/Tag wird vorbereitet. Es wird ein Triagezelt mit drei Ärztinnen und Ärzten aufgestellt: eine Abteilung Covid-19 (Grippesymptome) und eine normale Abteilung (nicht verdächtige Fälle).
  • Standorte HFR Tafers und HFR Riaz: Die Notfalldienste dieser Standorte werden durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte verstärkt. Es wird eine Abteilung Covid-19 geschaffen. Geplante Öffnungszeit: 9-24 Uhr.
  • Die Chirurgie für leichtere Notfälle des HFR Fribourg – Kantonsspital wird ins Daler-Spital verlegt. Die Chirurgie für schwere Notfälle bleibt im HFR Freiburg – Kantonsspital.
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Phase 2: Das Datum wird je nach der Entwicklung der Situation festgelegt.

  • Die Leistungen der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des HFR Freiburg – Kantonsspital werden ins Daler-Spital verlegt.

Phase 3: Das Datum wird je nach der Entwicklung der Situation festgelegt.

  • Die Leistungen der Klinik für allgemeine Chirurgie und der Klinik für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des HFR Freiburg – Kantonsspital werden ins Daler-Spital verlegt. Die Chirurginnen und Chirurgen des freiburger spitals (HFR) verstärken die Teams des Daler-Spitals.

Mit diesen Massnahmen soll die Notfallaufnahme des HFR Freiburg – Kantonsspital entlastet und die Notfalldienste der Standorte in der Peripherie unterstützt werden. Zudem soll im HFR Freiburg – Kantonsspital Platz geschaffen werden und zusätzliche Betten für die Betreuung schwerkranker Covid-19-Patientinnen und -Patienten (Isolierung, Intubation) frei gemacht werden.

Leichte Fälle, die nicht in einer Intensivstation behandelt werden müssen, verbleiben an den Standorten in der Peripherie.

17.03.2020 - Die Notaufnahmen in Riaz und Tafers konzentrieren ihre Aktivitäten auf die Spitzenzeiten tagsüber

Im Hinblick auf einen möglichen Personalmangel und einem Anstieg der Anzahl Patienten organisiert sich das HFR neu und verstärkt die entsprechenden Teams. So werden die Notaufnahmen der Standorte HFR Riaz und HFR Tafers ihre Aktivitäten auf die Spitzenzeiten tagsüber konzentrieren (8 bis 22 Uhr) und nachts schliessen. Die neuen Öffnungszeiten gelten ab Donnerstag 19. März.

Die Coronavirus-Epidemie bringt die Schweizer Spitäler in eine noch nie dagewesene Situation. Auch der Kanton Freiburg bildet hier keine Ausnahme. Der HFR ist das Herzstück des Systems und wappnet sich für einen massiven Anstieg der Zahl Infizierter, die eine medizinische Versorgung benötigen. Dies stellt hohe Anforderungen an die Intensivstationen und Notaufnahmen und erfordert zahlreiche Betten in der Inneren Medizin. Aus diesem Grund werden nach der Einstellung der nicht dringenden chirurgischen Aktivitäten und der teilweisen Schliessung der Operationstrakte des HFR Freiburg – Kantonsspitals ab Donnerstag, 19. März auch die Operationstrakte des HFR Riaz und des HFR Tafers geschlossen. Durch diese Massnahme wird Fachpersonal frei, um die Versorgung am Standort Freiburg zu unterstützen. Ein Teil des Personals wird die gleiche Arbeit am Referenzstandort weiterführen, der andere Teil wird zur Unterstützung der bereits bestehenden Teams für neue Aufgaben geschult. Die Einstellung der Operationen ermöglicht auch die Zuweisung von Operationsbetten an die Allgemeine Innere Medizin, wodurch sich die Kapazität dieser Abteilung an den Aussenstandorten erhöht.

12.03.2020 - Besuchsverbot und Einstellen von nicht dringenden Aktivitäten

Angesichts der fortschreitenden Pandemie und der nationalen Beschlüsse gilt an allen Standorten des HFR ab sofort ein Besuchsverbot. Diese Massnahme dient dem Schutz der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeitenden.

Für bestimmte Abteilungen gelten Sonderregelungen:

  • Geburtenabteilung: Nur Vätern ist der Besuch gestattet.
  • Neonatologie und Pädiatrie: Nur den Eltern ist der Besuch gestattet.
  • Patienten in kritischem Zustand: Der zuständige Kaderarzt legt fest, welche und wie viele Besucher zugelassen sind.

Weiter werden alle nicht dringend notwendigen chirurgischen und medizinischen Aktivitäten bis Ende April eingestellt. Mit dieser Massnahme soll die Ausbreitung des Virus innerhalb des Spitals eingedämmt werden. Ausserdem können so die Teams verstärkt werden, die derzeit besonders ausgelastet sind. Die betroffenen HFR-Abteilungen werden die Patienten entsprechend informieren.

Die verschiedenen Massnahmen können angepasst oder weiter verschärft werden, wenn die Situation es erfordert.