Hackerangriff bei einem Dienstleister: Daten von Patientinnen des HFR betroffen

Kategorie : HFR
Authored by Abteilung Kommunikation
Donnerstag 10 September 2026

Das freiburger spital (HFR) wurde über einen Hackerangriff bei einem seiner Dienstleister informiert. Dabei handelt es sich um ein amerikanisches, auf Krebsdiagnosen spezialisiertes Unternehmen. Nach dem Angriff, von dem potenziell zahlreiche Gesundheitseinrichtungen weltweit betroffen sind, gelangten personenbezogene Daten von Patientinnen des HFR ins Darknet. Derzeit sind offenbar rund 30 Personen, für die zwischen 2014 und 2020 Analysen durchgeführt wurden, vom Vorfall betroffen.

Das HFR hat, kurz nachdem es über den Datenabfluss informiert wurde, eine Untersuchung eingeleitet, um festzustellen, welche Daten und welche Personen betroffen sind.Der Hackerangriff hat keinerlei Auswirkungen auf die Diagnosen, Behandlungen oder die Betreuung der Patientinnen am HFR.

Im Übrigen wurden weder die Informationssysteme noch die Infrastruktur und Versorgung von diesem externen Vorfall beeinträchtigt.

Die bisher vom Datenabfluss betroffenen Personen wurden einzeln kontaktiert. Zudem wurde auch die Beauftragte für Öffentlichkeit und Datenschutz des Kantons über den Vorfall informiert.

Gemäss veröffentlichten Informationen ist der Angriff, der die internen Systeme des Dienstleisters im Visier hatte, auf menschliches Versagen zurückzuführen. Es soll sich um Vishing, eine Art des Telefonbetrugs, handeln.

Das HFR hat den Dienstleister an seine gesetzlichen Verpflichtungen erinnert, die strikt einzuhalten sind. Zum jetzigen Zeitpunkt werden keine weiteren Stellungnahmen abgegeben.